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Trainerwechsel Guardiola gefiel "Gesamtkonzept"

Die Trainersuche beim FC Bayern ist beendet. Josep "Pep" Guardiola wird neuer Trainer der Münchner. Der Spanier wird zum Saisonende die Nachfolge von Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Rekordmeister antreten. Bis dahin will er in New York bleiben.

Stand: 17.01.2013

Die Trainerfrage konnte also schon frühzeitig und zur vollsten Zufriedenheit der Münchner geklärt werden. Ausschlaggebend für das Angebot sei dabei das "Gesamtkonzept" gewesen. "Wir haben ein gutes Image", so Karl-Heinz Rummenigge. Die offizielle Vorstellung des neuen Trainers erfolgt vermutlich erst im Sommer, ließ der Vorstandsvorsitzende zudem wissen. "Er wird in New York bleiben und dort intensiv Deutsch lernen. Er möchte die laufende Saison und auch die Arbeit von Jupp Heynckes nicht in irgendeiner Weise stören." Für sein Team wird er "wahrscheinlich" zwei Assistenten mitbringen. Weitere Details zu etwaigen Spielertransfers und der Zusammensetzung des Trainerteams sollen in den nächsten Wochen diskutiert werden.

Stolz auf den Coup

"Als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes kam nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola infrage", kommentierte Aufsichtsratschef Uli Hoeneß die Verpflichtung des 41-Jährigen, der einen Dreijahresvertrag bis Juni 2016 unterschrieb. "Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fußballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Klubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen", verkündete Rummenigge nach dem Deal.

Der bisherige Coach, Jupp Heynckes, hatte dem Bayern-Vorstand am Mitwoch mitgeteilt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern werde. "Für diese Entscheidung müssen wir als Klub, aber auch als Freunde von Jupp Heynckes Verständnis aufbringen", erklärte Rummenigge, "wir haben dies zu akzeptieren und auch zu respektieren".

"Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fußball viel Glanz verleihen kann. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit ab Juli 2013"

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München

Wochenlange Spekulationen beendet

Seit Wochen wurde beim deutschen Fußball-Rekordmeister über die Ablösung von Heynckes spekuliert. Pep Guardiola galt als der vielversprechendste Kandidat für eine Nachfolge. Der spanische Startrainer war lange von den englischen Top-Klubs Manchester United, Manchester City und FC Chelsea umworben worden. Der FC Bayern hatte bis zuletzt eine Verpflichtung des 41-Jährigen bestritten.

Rekordtrainer Guardiola

Der 47-malige Nationalspieler war bis Sommer 2010 beim FC Barcelona tätig, wo er auch seine Profi-Laufbahn begonnen hatte. Nach Bayern-Angaben sammelte Guardiola als Spieler mit Barcelona 16 Titel in 17 Jahren. Als Trainer konnte er mit den Katalanen 14 Titel in vier Jahren gewinnen, darunter zweimal die Champions League und den Weltpokal. 2009 und 2011 wurde er zum Weltklubtrainer gekürt. Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn 2006 hatte er 2007 bei der zweiten Mannschaft von Barca seine Arbeit als Fußballlehrer aufgenommen. Unter der Leitung von Guardiola entwickelten sich Spieler wie Lionel Messi, Xavi oder Andres Iniesta zu Weltstars.

Pressestimmen zur Verpflichtung von Guardiola

El Pais:

"Salto in die Bundesliga! Pep Guardiola geht zu den Kaisern des deutschen Fußballs. Die Bayern sind der erfolgreichste, der beliebteste und der reichste Klub dort."

ABC:

"Pep überschreitet die deutsche Grenze. Seine Unterschrift bei den Bayern macht ihm zum ersten spanischen Trainer eines Klubs aus der Bundesliga."

El Mundo:

"Bayern twitterte am Mittwoch eine Bombe, eine Riesen-Überraschung: Guardiola kommt - und die Medien haben vorher nichts gemerkt."

The Sun:

Auf Wiedersehen, Pep! Guardiola lässt die Premier-League-Klubs abblitzen und geht zum deutschen Riesen Bayern. ` Mirror: "Guten Tag! Pep geht zu den Bayern. Top of the Peps! Es wird ein langer Abschied für Jupp Heynckes."

Gazzetta dello Sport: "

Kaiser Pep. Der bayerische Beschluss ist das Ereignis des Jahres. Bayern München hat sich gegen monströse Konkurrenz behauptet. Die Komplimente von Borussia Dortmund bezeugen die revolutionäre Auswirkung, die Guardiola auf den europäischen Fußball haben wird. Das System Bundesliga gönnt sich den Luxus, den begehrtesten Trainer der Welt anzuheuern."

Corriere dello Sport:

"Pep überrascht wieder einmal. Jeder sah ihn schon auf einer noblen Trainerbank der Premier League sitzen, doch er hat den Weg eingeschlagen, mit dem niemand gerechnet hatte. 2008 bei Barcelona überraschte er jeden mit seinem Beschluss, Stars wie Ronaldinho, Eto'o und Deco wegzujagen. Wir werden jetzt sehen, was mit Ribery und Robben geschieht..."

Le Figaro:

"Bayern schnappt sich Guardiola! Er wurde schon in England erwartet, doch dann herrschte allgemeine Überraschung: Pep Guardiola unterschreibt beim Klub von Franck Ribery."

Abschied von Jupp

Heynckes hatte seine dritte Amtszeit beim FC Bayern im Sommer 2011 angetreten. Schon Mitte 2012 war über einen vorzeitigen Abschied des Trainer-Oldies spekuliert worden. Nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea hatte sich der 67-Jährige zunächst ausweichend zu seiner Zukunft geäußert und war dann doch geblieben.

Reaktionen auf den Super-Deal

Franz Beckenbauer

"Da muss ich dem FC Bayern gratulieren, dass sie den Pep Guardiola bekommen haben. Ich kann mir vorstellen, dass er überschüttet wurde von Angeboten. Er ist in den letzten Jahren einer der besten und erfolgreichsten Trainer geworden. Ihn zu bekommen, da muss ich sagen: Herzlichen Glückwunsch." Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident FC Bayern

Ottmar Hitzfeld

"Er ist einer der besten Trainer der Welt, hat erfolgreich gearbeitet und passt zur Mentalität der Bayern. Er ist ein Trainer, der auch Zurückhaltung zeigt. Er ist sehr kommunikativ innerhalb des Vereins, was ja auch wichtig ist bei Bayern München. Er ist jung und hat jetzt ein halbes Jahr Zeit, die deutsche Sprache zu lernen. Das passt optimal." Ottmar Hitzfeld, ehemaliger Bayern-Meistertrainer

Hans-Joachim Watzke

"Da kann ich nur vollen Herzens und ohne Neid gratulieren. Man muss auch die Größe haben und sagen können: Chapeau! Das ist eine Riesengeschichte für die Liga, gibt ihr international noch mehr Reputation. Als ich davon gehört habe, war ich schon erstaunt. Denn ich weiß, wie schwer es ist, so einen Trainer zu bekommen. Wir müssen auf dieser Position aber nun nicht kontern, denn wir haben mit Jürgen Klopp den für Borussia Dortmund besten Trainer der Welt." Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer Borussia Dortmund

Andreas Rettig

"Man kann dem FC Bayern zu der Verpflichtung von Pep Guardiola nur gratulieren. Das zeigt einmal mehr den großen internationalen Stellenwert der Fußball-Bundesliga. Und mit Guardiola wird das internationale Interesse an der Bundesliga sicher weiter steigen." Andreas Rettig, DFL-Geschäftsführer


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Kurt Voegeli, Donnerstag, 17.Januar, 15:17 Uhr

7. Trainerwechsel

Der Hammer des Jahres und das schon im Januar.! Kann nur noch "gepept" werden, wenn bei den Bundestagswahlen die FDP auf 70 % kommt !!!!!!!!!!!!

Glückwunsch an den FC Bayern

Busche,, Donnerstag, 17.Januar, 13:40 Uhr

6. Neuer Fc Bayern Trainer

Na endlich kommt mal ein großer nach Deutschland. Ich erhoffe mir, das dieser seinen Pep nicht verliert und keine angst vor Namen hat und einen Robben verkauft bzw. auf die bank setzt, denn wer so oft verlietzt ist und so ein ego ist muss mal an den richtigen Trainer treffen. Ganz ehrlich die Bayern haben viel bessere Spieler auf der Robben Seite nur keiner traut es sich es Robben zu sagen. Good bye Robben deine Zeit ist vorbei, das sieht jeder der nur etwas Ahnung vom Fussball hat.

Bettina Sigl, Donnerstag, 17.Januar, 09:08 Uhr

5. Neuer FC Bayern Trainer

Schon wieder so ein gelacktes Anzugbürscherl auf der Trainerbank!
Außerdem: Wen interssiert Josep "Pep" Guardiola wenn der "geile Sven" nach München kommt :) ? !
Verschneite Gruße aus dem Chiemgau sendet euch
Bettina