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Bayerische Entwicklunshilfe Müller präsentiert Klinikprojekte für Afrika

"Klinikpartnerschaften" heißt eine neue Initiative des Bundesentwicklungsministeriums. Ziel ist es, durch Kooperationen mit deutschen Krankenhäusern und Organisationen die Gesundheitsversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern. Heute Nachmittag wird Entwicklungsminister Gerd Müller in München die ersten von gut 50 Förderbescheiden überreichen.

Von: Janina Lückoff und Peter Kveton

Stand: 20.02.2017

Krankheiten wie Malaria oder Tuberkulose sind vermeidbar; in zahlreichen Ländern aber stellen sie und andere Infektionen, ebenso wie die zahlreichen Verletzten in Kriegsregionen, das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Entwicklungsminister Müller erzählt von eigenen Erlebnissen im Nordirak:

"Ich war vor 14 Tagen in Erbil, im dortigen Krankenhausklinikum. Dort werden tausende von Verletzten – Kinder, Beinamputierte, alle Kriegsverletzungen im Kampf gegen den IS in Mossul – aufgenommen. Das Krankenhaus kann das nicht mehr selber bewältigen und hat mir den Hilferuf mitgegeben: 'Kann nicht eine bayerische, eine deutsche Klinik beiseite stehen? Wir würden auch mitfinanzieren!'"

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

Krankheiten wie Malaria und Tuberkulose sind vermeidbar, wenn man das entsprechende Wissen hat. Das gelte auch für – im wahrsten Sinne des Wortes – Kinderkrankheiten, da könne geholfen werden:

"Bei Krankheiten, die bei uns längst kein Problem mehr sind, sterben in Entwicklungsländern Tausende, Zehntausende von Kindern, beispielsweise an einer Durchfallerkrankung."

Gerd Müller

Dies sei aber nur ein aktuelles Beispiel. Generell könnten deutsche Kliniken bei der Ausbildung von jungen Ärzten und Pflegepersonal viel gewinnen, wenn sie mit afrikanischen und anderen Partnern zusammenarbeiteten, sagt Müller. Er appelliert an jede deutsche Schwerpunktklinik, sich am neuen Klinikpartnerprogramm für Krisen- und Kriegsregionen zu beteiligen. Das schaffe Win-Win-Situationen für beide Seiten. Müller spricht deswegen von einer Kooperation auf Augenhöhe und einem Austausch, der beiden Seiten nützt.

Austausch auf "Augenhöhe"

Auch hiesige Ärzte und Schwestern profitierten von einem Aufenthalt in einem Entwicklungsland. Müller appellierte an jede Schwerpunktklinik sich am neuen Partnerprogramm für Krisen- und Kriegsregionen zu beteiligen. Insgesamt werden 50 Förderbescheide vergeben, davon sechs in Bayern: Das Klinikum Rechts der Isar und das Missionsärztliche Institut Würzburg für Zusammenarbeiten mit Ghana. Der Würzburger Verein Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe ist in Liberia tätig, das Haunersche Kinderhospital in Ägypten, der Verein Humedica aus Kaufbeuren setzt in Haiti ein und das Diakoniewerk Neuendettelsau fördert die Behandlung von angeborenen Klumpfüßen in Tansania. Bundesweit vergibt das Ministerium 50 solcher Förderbescheide.

Fast fünf Millionen Euro Fördergeld

Das Entwicklungsministerium hat 4,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die ausgewählte Klinikpartnerschaften werden jeweils mit bis zu 50.000 Euro gefördert. Entwicklungsminister Müller will vor allem junge Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern ermutigen.

"Man kann so viel lernen, wenn man drei Monate beispielsweise in Eritrea in der Hauptstadt auf der Geburtsstation arbeitet. Oder in der chirurgischen Abteilung. Was ein Assistenzarzt hier 15 Jahre in seiner Ausbildung nicht machen darf, das kann er dort nach fünf Jahren, und sehr, sehr viel breite, praktische Erfahrung sammeln."

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

Mehr als 80 Förderanträge gingen ein: In der ersten Runde der Initiative bekommen gut 50 Klinikpartnerschaften eine Zusage, und sechs davon mit bayerischer Beteiligung. Diese sind:

  • Die Haunersche Kinderklinik in München, die eine Klinik in Äthiopien unterstützt.
  • Das Klinikum rechts der Isar in München, zusammen mit einem Krankenhaus in Ghana.
  • Der Verein Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in Würzburg, das mit einem Zentrum in Liberia kooperiert.
  • Das Missionsärztliche Institut Würzburg, das eine Partnerschaft mit einem Krankenhaus in Ghana plant.
  • Der Verein Humedica aus Kaufbeuren für eine Partnerschaft mit einem Krankenhaus in Haiti.

Die Projekte im Einzelnen

Ghana

Das Klinikum rechts der Isar der TU München arbeitet mit dem Komfo Anokye Teaching Hospital in Kumasi, Ghana. Das Klinikum rechts der Isar gehört zur Technischen Universität München und zählt in Forschung und Lehre zu den führenden Universitätsklinika Deutschlands. Das Komfo Anokye Teaching Hospital (KATH) in Kumasi ist mit 4000 Mitarbeitern und 2000 Betten das zweitgrößte staatliche Universitätsklinikum in Ghana. Die Partnerschaft baut auf einer über 20-jährigen Zusammenarbeit auf. Dabei wurden ghanaische Ärzte im Klinikum rechts der Isar zu Fachärzten in Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und plastische Chirurgie ausgebildet. In diesem Projekt soll durch Ausbildung und Prozessoptimierung die Nutzung des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie verbessert werden. Bei einer Sondierungsreise sollen die genauen Bedarfe mit den Partnern abgestimmt werden, um therapeutische und diagnostische Fähigkeiten zu stärken und langfristig die adäquate Versorgung aller Notfallpatienten zu gewährleisten.Ziel ist, die Nutzung des Zentrums für Notfallmäßige Unfallchirurgie und Orthopädie in Ghana zu verbessern.

Liberia

Der Verein Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. aus Würzburg kooperiert mit dem Leprosy Rehabilitation Center in Ganta, der zweitgrößten Stadt Liberias. Dort soll die Labordiagnostik für Tuberkulose, Lepra etc. erweitert und das Personal fortgebildet werden, um schwer kranke Patienten erfolgreich therapieren zu können. Der Totalkollaps mehrerer Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der Ebola-Epidemie 2014, kostete nicht nur tausenden von Menschen das Leben, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert hatten – eine wahrscheinlich noch höhere Anzahl kam aufgrund der unzureichenden Gesundheitsversorgung mit anderen Leiden ums Leben. Das Ganta Leprosy Krankenhaus ist eines der wenigen funktionierenden Referenzzentren für Patienten mit Lepra und Lepra-bedingten Komplikationen im Land. Während des Bürgerkrieges und der Ebola-Krise gehörte das Krankenhaus zu einem der wenigen Gesundheitseinrichtungen Liberias, die ihren Betrieb fortführten. In dem Projekt soll das Labor des Krankenhauses weiter ausgebaut und insbesondere das Personal durch Aus- und Weiterbildung gestärkt werden. Damit wird zukünftig sichergestellt, dass die Überwachung des klinischen Verlaufes und des Therapie-Erfolges bei schwer kranken Patienten funktioniert und somit zur Qualitätsverbesserung der geleisteten klinischen Arbeit beiträgt.

Ghana Zwei

Das Missionsärztliche Institut Würzburg plant eine Partnerschaft mit dem Martin de Porres Hospital im Fischerdorf Eikwe in Ghana. Das ghanaische Fachpersonal soll im Bereich der Mutter-Kind-Gesundheit durch Fortbildungen unterstützt werden. Das Missionsärztliche Institut Würzburg wurde 1922 gegründet und ist eine renommierte Fachstelle für internationale Gesundheitsarbeit in Deutschland. Es bildet medizinisches Fachpersonal für den Einsatz in tropischen Ländern aus und leistet Lobby- sowie Bildungsarbeit zu Entwicklungszusammenarbeit und Gesundheit. Das Martin de Porres Hospital in Ghana wurde in den 1930er Jahren als Frauen- und Waisenhaus genutzt und ist heute ein Referenzkrankenhaus für ca. 150.000 Menschen. Mittellose PatientInnen bekommen dort freien Zugang zu chirurgischen und gynäkologischen Leistungen. Die Partnerschaft besteht bereits seit 1959, wobei das Missionsärztliche Institut das Hospital mit medizinischem Personal und technischer Expertise unterstützte. Im Rahmen der Klinikpartnerschaft soll das Fachpersonal der ghanaischen Klinik im Bereich der Mutter- und Kindgesundheit durch gemeinsame Fort- und Weiterbildung geschult werden. Dabei werden Pflegekräfte der Neonatal-Intensivstation zu Pflegeaufgaben, Hygienemaßnahmen und Versorgung von Frühgeborenen fortgebildet. Darüber hinaus nehmen Fachärzte und OP-Techniker an Trainings zu Ultraschall und Gerätwartung teil.

Äthiopien

Das Hauner’schen Kinderspitals in München kooperiert mit dem Klinikum der Universität Jimma in Äthiopien. Dabei sollen Ärzte im Bereich der Neugeborenenversorgung in der Chirurgie aus- und weitergebildet und so ein Beitrag zur Reduzierung der Kindersterblichkeit geleistet werden. Das Projekt des Dr. von Hauner‘schen Kinderspitals mit einer der größten kinderchirurgischen Kliniken im deutschsprachigen Raum beruht auf einer mehrjährigen Partnerschaft mit der Jimma Universität und dem angeschlossenen Klinikum in Äthiopien. Es ist eingebettet in den Link zwischen der Jimma Universität und der Ludwig Maximilian Universität in München, einer Kooperation mit dem Ziel des fachlichen Austausches. Äthiopien fehlt es erheblich an medizinischem Personal: In einem Land mit 100 Millionen Einwohnern, davon 40 Millionen Kindern gibt es im ganzen Land nur 350 Chirurgen und fünf Kinderchirurgen. Die Jimma Universität hat ein Einzugsgebiet von 17 Millionen Einwohnern und ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal. In dem von der Initiative Klinikpartnerschaften geförderten Projekt geht es um die Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung von Ärzten im Bereich der Neonatologie.  JimmaChild plant in den nächsten Jahren gemeinsam mit den äthiopischen Kollegen und Kolleginnen die fachliche Expertise im Bereich Neonatologie in Jimma auszubauen. Damit kann langfristig ein Beitrag zur Reduzierung der Kindersterblichkeit und der körperlichen Beeinträchtigungen, sowie eine Verbesserung der Lebensqualität von Kindern in der Region geleistet werden.

Haiti

Der Verein Humedica e.V. aus Kaufbeuren setzt sich für eine Partnerschaft in Port-au-Prince, Haiti ein. Im dortigen Hôpital Espoir wird das Krankenhauspersonal zu Hygienestandards geschult, um eine Qualitätsverbesserung in der Patientenversorgung zu erreichen. Der Verein Humedica e.V. existiert seit 1979 mit Sitz in Kaufbeuren und arbeitet im Bereich der humanitären Hilfe in über 90 Ländern. Hochqualifizierte Ärzte setzen sich bei Humedica ehrenamtlich ein. Für dieses Projekt soll auch das Asklepius Klinikum Bad Abbach GmbH (Teil der Orthopädischen Klinik Regensburg) in die Partnerschaft eingebunden werden. Der Projektpartner auf Haiti ist das Hopital Espoir, welches 1993 als erstes Kinderkrankenhaus von der Fondation Pour les Enfants d`Haiti eröffnet wurde. Heutzutage gehören zu den dort angebotenen Gesundheitsdienstleistungen auch Basis- und Muttergesundheit. Die Partnerschaft hat zum Ziel das Krankenhauspersonal zu schulen, um eine Qualitätsverbesserung in der Patientenversorgung zu erreichen. Zu den Hauptaktivitäten gehören: eine Bedarfsanalyse, Materialbeschaffungen sowie Fortbildungen für das medizinische Personal. Ein Fokus liegt auf Wundversorgung und Hygiene, in dessen Kontext auch ein Quarantänebereich etabliert werden soll. Daneben werden für Röntgen- und Ultraschalldiagnostik Prozessoptimierungen angestrebt.

Tansania

Das Evangelisch-Lutherische Diakoniewerk Neuendettelsau unterstützt das ländlich gelegene Nkoaranga Lutheran Hospital in der Meru-Diözese, Tansania mit dem Projekt "Feuerkinder". Dabei hilft deutsches medizinisches Personal dem Team in Tansania bei der Behandlung von Kindern mit angeborenen Klumpfüßen. Die Diakonie Neuendettelsau ist mit mehr als 200 Einrichtungen der größte diakonische Träger in Bayern. Mit viel Engagement unterstützt die Diakonie bereits langjährig eine Partnerschaft zum Nkoaranga Lutheran Hospital in Tansania. Das Nkoaranga Lutheran Hospital ist das einzige Krankenhaus in dem Distrikt und hat durch die Unterstützung der Diakonie Neuendettelsau die für Tansania einmalige Frühbehandlung angeborener Klumpfüße aufgebaut. In dem Projekt „Feuerkinder“ arbeitet deutsches medizinisches Personal ehrenamtlich während seiner Einsätze in Tansania und unterstützt das dortige Pflegeteam bei der Behandlung und Nachsorge der betroffenen Kinder. Durch die gemeinsame Fort- und Weiterbildung und den Austausch von Fachpersonal zur Behandlung und Nachsorge von Klumpfußkindern, wird eine kontinuierliche Verbesserung der Versorgung angestrebt. Dafür sollen wichtige Schlüsselpersonen aus den Bereichen Krankenpflege, Physiotherapie, Röntgen und Chirurgie weitergebildet werden, um zukünftig die tansanischen Fachkräfte zu befähigen, die Behandlungen selbst durchzuführen.


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normalo, Montag, 20.Februar, 12:35 Uhr

4. Grosse Herausforderungen=Fass ohne Boden

Das Engagement in allen Ehren. Aber die Politik vermittelt zur Zeit durch ihr "wiederentdecktes" Engagement in Afrika (zumindest verbal in den Medien) den Eindruck, dass wir hier in Europa die Lage in dem Kontinent Afrika verbessern können.
Vielleicht sollte man das Engagement mal ins Verhältnis zu der aktuellen Bevölkerung, 1,26 Milliarden und der zu erwartenden Bevölkerung in ca. 30 Jahren (Verdoppelung und später vervierfachen!) setzen. Wie soll das gelöst werden, wenn Frauen dort im Durchschnitt 4 Kinder bekommen? Da würden alle Krankenhauskapazitäten in D nicht ausreichen in Afrika ein nachhaltige Lösung zu bekommen. Dies kann nur über Druck von der Bevölkerung auf die Herrschenden geschehen (Demokrat. System kann ich dort nicht erkennen!).
In der Politikersprache wird das als Große Herausforderung bezeichnet . Man kann es auch als Fass ohne Boden bezeichnen.
Die Migrationswellen aus Afrika haben neben Bürgerkriege auch darin ihre Ursache.

  • Antwort von Lohengrin, Montag, 20.Februar, 18:28 Uhr

    @normalo: Danke für diesen richtigen und enorm wichtigen Beitrag. DAS Hauptproblem in Afrika ist die dortige Überbevölkerung, alles andere sind Folgen davon. Minister Müller sollte sich DIESES Themas annehmen, nicht mit ein paar effekthascherischen Projekten den Eindruck erwecken, als ob man damit auch nur ansatzweise etwas erreichen könnte. Selbst wenn man damit 1 Mio. Menschen erreichen könnte, bleiben noch 1.259.000.000 Afrikaner, für die sich nix ändert. Selbst die 10 Mrd. Euro, die Minister Müller schon mal für Afrika bereitstellen wollte, sind nur ein Tropfen auf diesen wirklich heißen Stein. Wenn die Menschheit nicht untergehen will, ist vor allem eines angesagt: Geburtenkontrolle!!!! Nur 1 Kind pro Familie. China hats vorgemacht. Aber ich höre schon unsere lieben Mitbürger lamentieren und protestieren: Die Freiheit des Einzelnen und die Religionsfreiheit sind in Gefahr. Naja, dann weiter und immer schneller auf die Betonwand zu.

Schneider Karin, Montag, 20.Februar, 10:45 Uhr

3. Entwicklungsminister Müller fördert bayr. Klinikprojekte in Afrika

Eine sehr gute Sache, die jedoch schon längst hätte begonnen werden können - und nicht erst jetzt als Fluchtursache erkannt wird.
Zur wichtigen Mutter-Kind-Gesundheit gehört spätestens in den Kliniken:
:Aufklärung wegen durch Kinderehen zu früh eintretenden Schwangerschaften mit all den verheerenden Folgen durch den komplizierten Geburtsvorgang eines
noch nicht fertig ausgebildeten Körpers, die Aufklärung zur selbstbestimmten Familienplanung ( z.B.längere Abstände zwischen den Geburten).
Ebenso sollte in diesen Kliniken auch über die weibliche Beschneidung aufgeklärt werden.
Ich bitte um Rückantwort, ob diese Menschenrechtsthemen vorgesehen sind!

Zwiesel, Montag, 20.Februar, 08:50 Uhr

2. Entwicklungshilfe statt Aufrüstung

Trump fordert mehr finanzielles Engagement im militärischen Bereich in Europa und damit Aufrüstung. Von der Leyen ist natürlich begeistert dabei. Auf der Sicherheitskonferenz wird auf breiter Basis darüber diskutiert und Einsicht signalisiert. Auf der anderen Seite setzt sich ein einzelner Minister fast schon verloren und versteckt für mehr Entwicklungshilfe ein. Er muss noch froh sein, dass wenigstens die Presse, wie auch der BR, darüber berichten. Keine Erhöhung der militärischen Ausgaben, dieses Geld in vernünftige Entwicklungshilfe gegeben und eine Veränderung der Handels- und Wirtschaftspolitik sind auf Dauer die bessere Sicherheitspolitik. Ich fürchte die Militärmaschinerie und die Waffenindustrie haben die stärkeren Lobbyisten.

Wolfgang Schönfelder, Montag, 20.Februar, 08:49 Uhr

1. Kliniken, reiche Afrika-Staaten.

Helfen, Almosen geben ist ja gut für das Gewissen, aber an wen?

Die meisten Notleidestaaten leisten sich den sehr teuren Luxus des Kaufs und Unterhalt von Überschallkampfflugzeugen...

Äthopien 26 Überschallkapfflugzeuge.
Liberia kauft 24 - 40 Überschallkampfflugzeuge.
Tanzania 37 Mig 21 Überschallkampfflugeuge.

macht mich sehr bedenklich...