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Unwetterwarnungen Unfallgefahr durch Schneefall und Schneeverwehungen

Der Deutsche Wetterdienst, DWD, warnt vor unwetterartigen Schneeverwehungen durch schwere Sturmböen in den Alpen und im östlichen Mittelgebirge von heute Nachmittag bis morgen Vormittag. Außerdem soll es bis zu 20 cm Neuschnee geben. Die Unfallgefahr steigt laut DWD deutlich.

Stand: 11.01.2017

Die Alpen leuchten am frühen Morgen von Altenstadt (Bayern) aus gesehen in einem morgendlichen Blau.  | Bild: picture-alliance/dpa

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge wird es heute Nachmittag und morgen Vormittag oberhalb 1.000 m stark schneien, mit Mengen zwischen 5 und 10 cm. In Staulagen werden bis 20 cm Neuschnee erwartet. Bei wiederholten orkanartigen Böen zwischen 80 km/h und 105 km/h kommt es zu Schneeverwehungen. Oberhalb 2.000 m können die Böen 110 km/h erreichen. Vor allem in der Nacht zum Donnerstag sind in exponerten Gipfellagen auch Orkanböen bis 130 km/h möglich.

Die Straßen werden laut DWD glatt sein.

Diese Landkreise sind betroffen

  • In Schwaben die Landkreise Lindau, Oberallgäu und Ostallgäu
  • In Oberbayern die Landkreise Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Rosenheim, Bad Tölz-Wolfratshausen, Traunstein, Weilheim-Schongau sowie Rosenheim Stadt
  • In Niederbayen die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Straubing-Bogen und Stadt Straubing
  • In Oberfranken der Landkreis und die Stadt Bayreuth sowie der Landkreis Wunsiedel
  • In der Oberpfalz der Landkreis Cham

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Dr. Halef, Mittwoch, 11.Januar, 19:49 Uhr

2. frische Luft...

Auf alle Fälle wird es nötig sein, den Tank des Autos aufzufüllen, damit man keine Minute ohne laufendem Motor im Auto verbringen muß.
Ob man vor dem Bäcker steht auf dem Gehweg oder vor der Post oder oder oder.....überall laufende Motoren in stehenden Fahrzeugen...huch...ist ja kalt!
Vorhin war ich 10 Minuten draussen und habe hier in der wichtigsten Kleinstadt Niederbayerns insgesamt 14 stehende (riesige) Autos mit laufenden Motoren gesichtet (ja, auch auf dem Gehweg vor der Post mit 25 cm Zwischenraum zur Hausmauer - ein Hoch auf die Rollstuhlfahrer...denn wer nich mit-suv-en kann, soll halt auf die Straße ausweichen).

Die armen Menschen würden sonst erfrieren.
wenn man im T-Shirt bei 23°C im Büro hockt - und dann mit den Widrigkeiten des Winters konfrontiert wird...oder gibt es sonst einen vernünftigen Grund für dergleichen Irrsinn?.
Arme Menschen.

paleale, Mittwoch, 11.Januar, 17:01 Uhr

1. wie verhalten?

Gibt es Hinweise bzw. Empfehlungen wie wir uns verhalten sollen?
Ist es notwendig bereits Vorräte anzulegen, Lebensmittel, warme Decken, Holz und Kohlen.
Bei 20 cm Neuschnee kann es ja durchaus sein das wir unsere Häuser und Wohnungen tagelang nicht mehr verlassen können.
Gibt es Stellen an die man sich wenden kann bzw. Notrufnummern im Falle eines Falles?
Winterliche Grüße aus dem Oberallgäu