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Umstellung Ende März Mit DVBT2 in eine neue Fernsehwelt

Am 29. März ist es soweit: Die Fernsehwelt wird auf den neuen Standard DVBT2 umgestellt. Manche Zuschauer nehmen das als Anlass, um sich gleich einen neuen Verbreitungsweg zu suchen. Eine dieser Varianten ist Internet-Fernsehen. Hier gibt es inzwischen verschiedene Anbieter, die aber meist vor einem Problem stehen: die Datenübertragung läuft zu langsam.

Stand: 20.03.2017

Internet-Fernsehen oder IP-TV funktioniert dann gut, wenn die Datenrate stimmt. Muss das Fernsehbild in der Leitung durchs weltweite Netz "warten" dann ruckelt das Bild oder es bricht ganz ab. Sven Hansen, von der Computerzeitschrift CT erklärt: "Bei IP-TV geht es auch um Bandbreite. Das ist auch der Grund warum die Telekom da so gut im Geschäft ist, einfach weil sie dazu die passenden Anschlüsse hat. Und da ist es für Drittanbieter tatsächlich schwierig."

Telekom im Vorteil

Die Telekom kann als Netzbetreiber für ihr eigenes TV-Programm den Datenkanal also freihalten. Manche andere Streaming-Anbieter wie Zattoo oder Magine TV haben diesen Vorteil nicht. Konkurrent Waipu allerdings steht etwas besser da, der Anbieter verfügt über ein eignes Glasfasernetz. Unternehmensgründer Christoph Belmer: "Es ist 12.000 Kilometer lang, so dass wir jedes Haus in Deutschland im Footprint mit 25 Milisekunden erreichen."

Es hapert auf dem Land

Allerdings gilt das vor allem für die Städte; in ländlichen Regionen kommt das TV-Programm nicht so flott ins Wohnzimmer. Wo es funktioniert, hat Internet-Fernsehen durchaus seine Vorteile. Sendungen lassen sich anhalten und auch mit einem virtuellen Videorekorder in der Cloud aufzeichnen. Beim Telekom-Dienst EntertainTV kann man diese Aufzeichnungen aufs Smartphone oder Tablet herunterladen und dann unterwegs schauen. Und die Kosten? Bleiben beim IP-TV im  Rahmen, mit 5 bis maximal 15 Euro Monatsgebühr.


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Denis , Montag, 20.März, 10:40 Uhr

5. Warum ich die TV-Geräte und die GEZ so liebe?

Ich bin durch eine Verbindung von 2 unterschiedlichen Berufen sehr erfolgreich und reich geworden. Ich habe mit der Ablese von Heizkörpern in Wohnungen angefangen. Später habe ich dazu noch die Arbeit für die GEZ aufgenommen. Danach hatte ich nicht einfach nur 2 Gehälter. Ich habe unzählige Erfolg-Premien von der GEZ eingesackt. Ich brauche jetzt nicht mehr arbeiten, ich fahre nur noch von einem Hotel auf einer Insel zum nächsten auf einer anderen Insel. Schade, dass später die GEZ-Haushaltsabgabe kam, danach müßte ich meinen lukrativsten Nebenjob aufgeben.

Kindergärtnerin , Montag, 20.März, 10:25 Uhr

4. Endlich HD-TV auf terrestrischem Weg mit mehr Kanälen.

Eine Maus wollte im Mediamarkt einen neuen TV kaufen. Der Verkäufer hat der Maus die vielen Vorteile der neuen Geräte mühsam lange erklärt. Als es schon etwas müde war, dan hat er die Maus gefragt, was für TV-Gerät sie eigentlich will. Die Maus hatte ganz kurze Antwort, den mit den meisten Kanälen!

Christine , Montag, 20.März, 10:17 Uhr

3. So kann man die Konjuktur ankurbeln.

Alle paar Jahre die Radio- und TV-Signale anders modulieren, anders digitalisieren und schon sind alle Kunden wieder beim TV-Händler und schleppen schwere Kisten zum Auto. Die Mehrwertsteuer fließt wider reichlich, der Schäuble reibt sich die Hände, Donald Trump macht sich falsche Hoffnungen.

Niklas, Montag, 20.März, 10:08 Uhr

2. Für die Umstellung von SD auf HD brauchen TV-Konsumenten neues Gerät.

Man muß einen neuen Fernseher oder eine DVB-T2-Box kaufen. Das wäre eine gute Gelegenheit das TV zu verschlüsseln, so wie es die Österreicher gemacht haben, damit man das österreichische TV in Süddeutschland nicht nutzen kann. Wenn das deutsche TV verschlüsselt wäre, dann würden nur die Haushalte dafür bezahlen, die es konsumieren wollen. Die Nachbarländer verschlüsseln TV und wir nicht. Das ist mit den Autobahnen vergleichbar, wir müssen in den Nachbarländern Vignetten kaufen, aber die Nachbaren fahren bei uns kostenlos.

Otto, Montag, 20.März, 09:54 Uhr

1. Mit der GEZ-Haushaltsabgabe bezahlen wir auch das Fernsehen für die Österreicher

Mit der GEZ-Haushaltsabgabe bezahlen wir auch das Fernsehen für die Österreicher und für die Schweizer mit. Die vielen deutschen TV-Programme werden in beiden Nachbarländern sehr intensiv über Satellit genutzt und sind dort auch in allen Kabelnetzen. Es ist so wie bei den Autobahnvignetten ungerecht. Auf dem Satellit waren österreichische TV-Programme schon immer verschlüsselt. Die Österreicher haben die terrestrische Umstellung auf HD mit Verschlüsselung verbunden. Die Schweizer haben schon immer auf dem Satellit verschlüsselt gesendet. Die Schweizer haben ihre terrestrischem Sender total abgeschwächt und die Sendeantennen so verdreht, dass sie jetzt in Richtung Zentralschweiz mehr nach unten senden. Nur die Deutschen senden ihre vielen hochwertigen TV-Programme in HD vom Stelliten unverschlüsselt für ganz Europa, von Portugal bis Ukraine. Wenn Deutschland vom Satellit auch verschlüsselt senden würde so wie alle unsere Nachbarländer, dann könnte man die GEZ-Haushaltsabgabe senken.