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Dschihadisten, die auf Pornos starren Allahs scheinheilige "Krieger"

Sie sind süchtig nach Drogen und Pornos, stürzen Familien ins Unglück. Über die zerstörerische Kraft von IS-Sympathisanten aus Bayern. Und über einen Imam aus Weiden, der Radikalisierung offensiv bekämpft.

Von: Joseph Röhmel

Stand: 25.02.2017 08:06 Uhr | Archiv

Symbolbild - Dschihadisten Pornos Drogen | Bild: BR, pa/dpa, colourbox

Treffen mit Ibrahim, dem Imam einer Moschee in Weiden in der Oberpfalz. Ibrahim ist ungefähr Mitte 20, deutschstämmig und als Jugendlicher zum Islam konvertiert. Er versucht, seine Moschee vor Radikalen zu schützen. Zum Beispiel vor dem inzwischen inhaftierten mutmaßlichen IS-Rekrutierer Abu Walaa. Der war nach bisherigen Erkenntnissen nicht in Bayern unterwegs. Und doch hat er eine Handvoll junger Männer aus Weiden beeinflusst.

Programmhinweis:

Die Geschichte ist aus Material für die B5 Reportage entstanden: "Wettlauf gegen den IS – Kann der Staat die Radikalisierung in Deutschland stoppen?"

Prediger wirkt in der bayerischen Provinz

Der Imam liest. Er möchte anonym bleiben. Deshalb zeigen wir nicht sein Gesicht.

Bis zu seiner Festnahme war Abu Walaa vor allem in einer Moschee im niedersächsischen Hildesheim aktiv. Imam Ibrahim wollte wissen, wie tickt dieser Prediger. Deshalb hat er sich umgehört und viele Telefonate geführt. Am Ende war sich der Imam aus Weiden sicher, dass Abu Walaa für den IS rekrutiert. Tatsächlich kämpfen inzwischen einige Anhänger des Predigers in Syrien. Für den Weidener Imam ein Alarmsignal.  

"Da haben wir gesagt, wir wollen, dass jeder, der seine Vorträge hört, das unterlässt, dass keiner mehr seine Seminare besucht. Die Leute, die nicht aufgehört haben, die haben nicht gesagt, dass sie für den IS sind. Sie haben gesagt, dass das alles nicht stimmt."

Imam Ibrahim

Der Kampf gegen Abu Walaa

Es war eine Handvoll Männer, die weiterhin Vorträge Abu Walaas besuchten. In der Weidener Moschee haben sie das schnell gemerkt. Die Männer wurden immer radikaler, verharmlosten die Terrormiliz, erklärten, die Gräueltaten seien eine Erfindung der Medien. Sie verlangten von allen in der Moschee religiösen Gehorsam, spielten sich wie Herren auf. Sie machten zum Beispiel den Glaubensbrüdern Vorwürfe, erschienen diese aus beruflichen Gründen nicht zum fünfmal täglichen Pflichtgebet.  

Der Prediger Abu Walaa soll auch Menschen aus Bayern indoktriniert haben.

Schließlich sei man im Streit auseinandergegangen, sagt Ibrahim: "Wir wissen nicht, was mit ihnen passiert ist, ob sie noch in Weiden leben." Für den Imam ist das Treffen mit dem Bayerischen Rundfunk ein Riesenschritt. Vor nicht all zu langer Zeit sind in seiner Moschee salafistische Prediger aufgetreten. Er will nicht, dass seine Gemeinde immer wieder in die radikale Ecke gerückt wird. "Wir sind ganz normale Muslime, wollen unseren Glauben in Ruhe leben", sagt er. Konvertit und Imam Ibrahim kann sich sogar vorstellen, staatliche Deradikalisierungs-Arbeit zu unterstützen, wenn es darum geht, die dschihadistische Ideologie zu bekämpfen. Hat der Imam doch selbst erlebt, wie schwierig es sein kann, wenn sich eigene Glaubensbrüder vom IS angezogen fühlen.

"Man muss in der Religion erwachsen werden. Anfangs, wenn man man bestimmte Dinge liest, verhält man sich teilweise kindisch und unerfahren. Man entwickelt mit der Zeit ein bestimmtes Einschätzungsgefühl. Das ist, so denke, ich in jeder Religion so. Dass man teilweise Sachen am Anfang falsch versteht und zu extrem sieht."

Imam Ibrahim, der einst zum Islam konvertiert ist

Drogen und Ballerspiele

Der Dschihadisten-Aussteiger Irfan Peci hat lange in Weiden gelebt. Er kennt einige der IS-Sympathisanten persönlich. Sie hätten psychische Probleme, seien gewaltbereit sowie süchtig nach Drogen, Pornos und Ballerspielen. Peci weiß wie Menschen mit radikalen Gedanken Taten rechtfertigen, die im Islam eigentlich verboten sind. Wenn Idole wie Abu Walaa durch Vorträge miese Eigenschaften bestätigen und diese sich auch noch religiös begründen lassen.

Der Dschihadisten-Aussteiger Irfan Peci hat lange in Weiden gelebt.

Sexuelle Ausbeutung zum Beispiel wie sie der IS rechtfertigt, wenn er ungläubige Frauen zu Sklavinnen erklärt. "Sklavinnen kann man unbegrenzt haben und mit Sklavinnen kann man auch Geschlechtsverkehr haben", sagt Peci. "Und da habe ich so kuriose Fälle von Leuten erlebt, die hier in Deutschland waren. Sie haben gewisse Häuser aufgesucht und haben erklärt, die Frauen dort gelten als Sklavinnen."

Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass bei Durchsuchungen von Salafisten immer wieder Pornos auf Handys und Computern gefunden würden. Auch gibt es Berichte von Dschihadisten, die in das Drogengeschäft verwickelt sind. Zuletzt der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz. Oder ein unter der Woche in Ingolstadt verhafteter 35-jähriger Russe, der dem IS Geld geschickt und im Internet zu Spenden aufgerufen haben soll. Auch, so der Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft München, dealte er mit Drogen.

Einmal Gangster, immer Gangster

Der Weidener Imam (l.) betet gemeinsam mit einem Glaubensbruder.

Selbst Angehörige der gemäßigten Salafisten-Szene, also jenen die Gewalt im Namen Allahs ablehnen, distanzieren sich von einem derartigen kriminellen Verhalten.

Marcel Krass, ein Prediger aus Nordrhein-Westfalen, begrüßt es grundsätzlich, wenn Menschen sich dem Islam zuwenden, gilt er doch als einer der bekannteren salafistischen "Missionare". Auch gehört Krass zu jenen, deren Ansichten laut Verfassungsschützern in vielen Teilen mit der freiheitlich-demokratischen Grundhaltung kollidieren. Aber er hat festgestellt, dass vor allem manche Glaubensbrüder an ihre kriminelle Vergangenheit anknüpfen. So schrieb er vor einigen Tagen auf seiner Facebook-Seite:

"Vorher ging es darum, aus welchem Viertel du kommst und wem welche Straße gehört. Jetzt geht es darum, wie lang der Bart ist und wem das Paradies gehört. Ein Gangster mit Turban und islamischer Kleidung ist immer noch ein Gangster."

Der Prediger Marcel Krass auf seiner Facebook-Seite       

Dschihadisten seien kriminell, würden ihrem Umfeld viel Leid zufügen, sagt Aussteiger Irfan Peci, der von Doppelmoral spricht: "Ausgerechnet diese Leute sehen sich als auserwählte Elite von Gott und meinen, sie seien die besten Menschen auf der Erde. Andere Muslime, die anderen Menschen helfen, sind aus ihrer Sicht dagegen Abtrünnige."

Die Geschichte einer Mutter

Der Angeklagte Hüsrev mit seinem Anwalt, der inzwischen Revision eingelegt hat.

Dschihadisten können ganze Familien ins Unglück stürzen. Corinna aus dem Raum Neu-Ulm hat das am eigenen Leib erfahren. Sie ist eine besorgte Oma und Mutter. Ihre Tochter hat vor einigen Jahren nach islamischem Recht einen IS-Sympathisanten geheiratet – den 26-jährigen Deutsch-Türken Hüsrev, den das Landgericht München Anfang Februar zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt hat. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Revision eingelegt, wie das Gericht auf BR-Anfrage mitteilt.

Hüsrev soll unter anderem mit falschen Ausweisen seine Ausreise zum IS nach Syrien geplant haben. "Er hat ihr eine Gehirnwäsche verpasst und seine Familie auch", sagt Corinna, wenn sie über ihre Tochter und den Schwiegersohn spricht. Sie erzählt, sie habe ihre Kinder christlich erzogen. Auch ihre Tochter sei früher ein ganz normales Mädchen gewesen, habe hochhackige Schuhe getragen und sei in die Disko gegangen. Dann kam Hüsrev, der, wie Zeugen vor dem Landgericht München aussagten, zum IS wollte, um dort als Märtyrer zu sterben.

Die Qualen der Enkeltochter und eine kugelsichere Weste

Corinna war gegen die Hochzeit nach islamischem Recht, war aber machtlos. Nur gelegentlich durfte Corinna ihre Enkelkinder sehen. Und sie gaben ihr Einblick in eine sonst verschlossene Welt. Besonders die Enkeltochter habe unter Hüsrev gelitten – dem radikalen Islamisten.

"Sie durfte nicht mehr links essen und links schreiben. Sie musste rechts schreiben lernen und rechts essen, weil die linke Hand unrein ist für ihn. Und sie kam zu mir und hat sich weinend an mein Bein gekrallt. Ich bin zum Jugendamt gegangen, aber die haben mir auch nicht geholfen."

Mutter Corinna über ihre Enkeltochter

Diese kugelsichere Weste hat Corinna vor Gericht getragen.

Irgendwann hat sich die Tochter der Mutter dann doch anvertraut, über ihre schwierige Ehe mit Hüsrev und dessen Sympathien für den IS gesprochen. "Er hat gesagt, dass er in den Islamischen Staat will, um Ungläubige zu töten. Auch hat er damit gedroht, mir die Kehle durchzuschneiden", berichtet Corinna. Die Mutter ging zur Polizei. Wenig später hat dann die Tochter ihren Mann schweren Herzens belastet. "Sie war schon sauer mit mir, weil ich sie verraten hab. Hinterher habe ich ihr gesagt, das musste ich machen. Ich kann nicht zuschauen. Seitdem haben wir nicht mehr viel Kontakt", sagt Corinna. Zur Gerichtsverhandlung kam sie mit kugelsicherer Weste, weil sie die Rache von Hüsrev und seinen Freunden fürchtet. Sie wirkt traurig. Aber sie will um ihre Tochter kämpfen.


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Horus, Samstag, 25.Februar, 19:19 Uhr

25. Der IS ist der militärische Arm des Islam

Ohne den Islam gäbe es keinen IS. IS heißt ja Islamischer Staat. Dieses Ziel, die ganze Welt zu islamisieren, hat der Islam auch. Es ist eine politische Bewegung, keine Religion. Diese Ideologie beinhaltet eine hohe Bereitschaft zur Gewalt (Heiliger Krieg). Der IS setzt dies nur um. Wir müssen uns von dieser Zwei-Dinge-Ansicht lösen, sonst werden wir nie verstehen, was hier eigentlich vorgeht. Es geht immer um die Einvernahme von Staaten und Umwandlung in eine islamische Theokratie (Herrschaft der Religiösen über den Staat). Der Iran ist das beste Beispiel, Ägypten unter Mursi, Türkei demnächst. Jeder, der aus islamischen Ländern zu uns kommt, ist ein potentieller Gefährder. Alle Attentäter in D waren keine Islamisten, sondern radikalisierten sich erst hier, vermutlich aus irgendeiner Enttäuschung. Deswegen bin ich gegen jedwede Aufnahme von Menschen aus den hochproblematischen islamischen Ländern. Wenn wir da nicht die Notbremse ziehen, haben wir eines Tages keinen eigenen Staat mehr.

  • Antwort von Seppl, Samstag, 25.Februar, 20:26 Uhr

    Mir fehlt da vielleicht einiges an Informationen, aber ich sehe das nicht so wie Sie.

    Unter IS versteht man das Kalifat. Im Islam waren Staat und Religion eins: der staatliche Herrscher (Kalif) war gleichzeitig oberster religiöser Führer. Ein Staat, dessen (Haupt)-Zweck es nicht war, die Religion zu schützen und die Sharia durchzusetzen, war nicht legitim. Ihm musste sich ein gläubiger Moslem nicht unterwerfen.

    Dieses Kalifat wurde von den Türken abgeschafft. (Einige Arabische Monarchien lehnen sich nach wie vor daran an.)

    Nach dem Sturz von Saddam Hussein im Irak, dem Verbot der laizistischen Baath Partei und der Auflösung der Armee sollen Geheimdienstler Saddams und Offiziere der Irakischen Armee den IS gegründet haben. Der religiöse Anstrich verschaffte ihnen Zulauf und Akzeptanz beim Volk, insbesondere bei den Sunniten, die die Schiitische Regierung, die die USA in Bagdad installierten, ablehnten.

    Heute ist der IS auch Instrument der Saudis und anderer Golfstaaten.

Seppl, Samstag, 25.Februar, 18:35 Uhr

24. Bitte nicht alle Muslime in einen Topf werfen

Aus einem Bericht über IS-Sympatisanten eine Generalabrechnung mit dem Islam zu machen, scheint mir zu vereinfacht.

Viele der Probleme, die mit dem Islam in Verbindung gebracht werden, haben ihre Gründe in Überbevölkerung, Unterentwicklung und Bildungsarmut.

Leider fördert der Islam diese Probleme. Je weniger Rechte Frauen haben, desto mehr Kinder haben sie. Die feudalen Strukturen der islamischen Länder behindern die wirtschaftliche Entwicklung. Es gibt kein technologisch oder Industriell hoch entwickeltes islamisches Land. Wo hauptsächlich Koranschulen besucht werden, bleibt richtige Bildung auf der Strecke.

Man sollte dennoch nicht pauschal alle Muslime in einen Topf werfen und sie mit dem IS gleichsetzen. Das geht mir zu weit.

Andererseits möchte ich nicht in einem islamischen Land leben, und für meine Kinder und Enkel wünsche ich mir das auch nicht.

  • Antwort von Truderinger, Samstag, 25.Februar, 19:32 Uhr

    Seppl, ob Sie es glauben oder nicht! Ich stimme Ihnen voll und ganz zu!

Pensionärin, Samstag, 25.Februar, 18:21 Uhr

23. Offene Aufarbeitung ist leider nicht gewünscht.

Tja, es gibt eben noch Menschen, die diese Scheinheiligkeit des Islams erkennen und sich auch zutrauen, das offen auszusprechen! Viele weltfremden Hilfstruppen der Sozialromantik, ganz vorn voran die Flüchtlingsräte und deren Gefolge, sind so naiv, zu glauben, dass diese völlig anders aufgewachsenen Männer sich hier anpassen oder ändern werden. Sicher, in der Hinsicht gern, Alkohol und Pornos zu konsumieren, wie auch die Annehmlichkeiten unseren technischen Fortschritts, zu genießen und voll auszunutzen! Ich habe als langjährige Beschäftigte in einer Behörde keinen jungen Asylanten in den dritten Stock laufen sehen. Die sind immer mit dem Lift rauf und auch runter gefahren. Ehrlich, ich könnte hier viel schreiben, aber warum? Es bringt nichts, denn die in der Realität lebenden Mitbürger wissen Bescheid und die idealisierten werden erst durch persönlichem Schaden klug werden, nicht mal durch Enttäuschungen.

  • Antwort von Userin, Samstag, 25.Februar, 19:32 Uhr

    Doch Pensionärin, sie können mehr schreiben.
    Gehen sie auf den Beitrag - Wenn Staatenlose abgeschoben werden -.
    Kommentar 12
    Ich freue mich auf ihre Antwort !

  • Antwort von Leonia, Samstag, 25.Februar, 19:48 Uhr

    Wenn Sie vielleicht bitte mal konkretisieren würden, worin die von Ihnen angeblich ausgemachte "Scheinheiligkeit des Islam" manifestiert? Denn aus dem Artikel, den Sie kommentieren, geht hervor, dass der IS den Islam missbraucht zur Rekrutierung seiner Terroristen und zur angeblichen Rechtfertigung seiner Ziele. Es steht nicht darin, dass der Islam selbst scheinheilig sei.
    Und vielleicht erläutern Sie auch ihr Geraune über die von Ihnen als "weltfremde Hilfstruppen der Sozialromantik" bezeichneten Flüchtlingsräte, weshalb Sie der Ansicht sind, diese wären weltfremd. Denn es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Flüchtlingsräten von vor dem IS-Terror und dem Bombenkrieg Assads gegen sein eigenes Volk geflüchteten Menschen und dem IS. Dass es der IS sicherlich versuchen wird, dergleichen Gelegenheiten zu nutzen und evtl. Leute einzuschleusen, war befürchtet worden. Das rechtfertigt aber nicht, alle Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen.
    Ach: nehmen Sie nicht auch den Lift?

Max Morigl, Samstag, 25.Februar, 15:28 Uhr

22. Zusammenspiel der Gesellschaft, Schule und Kirche treibt Menschen zum Islam

Liebe Leut' nicht nur junge Moslems radikalisieren sich, sondern auch junge Menschen aus deutschen, christlichen Familien treten zum Islam über und haben als Reiseziel Kriegsgebiete in Jemen, Somalia, Syrien und viele mehr. Anderer seits darf man nicht außer acht lassen, dass viele Türken und Nordafrikaner der zweiten und dritten Generation in Deutschland sehr erfolgreich kleine und mittlere Unternehmen betreiben. Diejenigen, egal welcher Herkunft, die hier keinen schulischen Erfolg haben und damit auch keine berufliche Perspektive erwerben, suchen Aufgaben und Anerkennung seitens der Islamisten. Damit stellt sich die Frage ob nicht die im Betreff genannten Institutionen versagen diese Menschen einzubauen. MfG

  • Antwort von Haderner, Samstag, 25.Februar, 17:13 Uhr

    Max Morigl
    Endlich mal wieder ein guter Kommentar !

  • Antwort von Mary, Samstag, 25.Februar, 17:15 Uhr

    @Max Morigl:
    Der Prozentsatz dürfte nur gering sein von jungen Konvertiten aus deutschen, christlichen Familien. Zuwanderer sind Akademiker und selbstständig oder abhängig Beschäftigte. Manche Menschen mit und ohne Migrationshintergrund finden aus welchen Gründen auch immer nicht ihren Platz in der Gesellschaft. Nicht alles, aber sehr viel hat jeder selbst zu verantworten. Gesellschaft und Institutionen bieten sehr viele Hilfsangebote.

  • Antwort von Zwilling, Samstag, 25.Februar, 18:05 Uhr

    @ Leo Bronsteim
    Sind sie jetzt unter dr.paulente@gmx.de zu erreichen ?
    Ändert ihr Kommentar irgend etwas an dem Kommentar von Max Morigl ?
    Wer schiebt der deutschen Gesellschaft die Schuld/Teilschuld in die Schuhe ?
    Nur weil man die Frage stellt, ob man nicht mehr machen könnte,
    die Institutionen auch alles tun ?!
    AFD Sprech ! Einfach mal wieder alles verdrehen !

  • Antwort von Mittsechzigerin, Samstag, 25.Februar, 18:41 Uhr

    Hier macht man es sich größtenteils zu einfach. Es sind sehr, sehr wenige Biodeutsche darunter, die sich zum Übertreten in diese radikale Glaubensgemeinschaft berufen fühlen. Wenn man in den Medien von deutschen Dschihad-Kämpfern schreibt und spricht, sind dies vorrangig welche mit deutschem Pass, aber fremden Wurzeln. Es ist immer eine absolut persönliche Entscheidung, den Weg als Terrorist einzuschlagen, keinesfalls die Schuld der Mitmenschen, oder, wie es viele Sozialromantiker sehen und gern verbreiten, der Gesellschaft! Wir aus der Nachkriegsgeneration haben kaum Elternliebe erfahren, wurden sehr gefordert, haben wenig Freizeit und Lob zugestanden bekommen. Ja, es gab damals in den meisten Haushalten die Prügelstrafe. Trotzdem sind Kriminalität und Gewalt unter Jugendlichen rar gewesen in den 60ern und 70ern. Man konnte sich auch als Mädel nachts sicher fühlen, sich überall im Freien ungestört aufhalten. Für mich ist die Ansiedlung der Muslime der Grund für die heutigen Probleme.

  • Antwort von Es reicht !, Samstag, 25.Februar, 18:56 Uhr

    Mittsechzigerin
    AFD Sprech
    Haben sie euch heute wieder alle losgelassen ?
    Ich habe die gleiche Zeit wie sie erlebt.
    Komisch, warum nur musste ich nachts in München mich laufend über
    deutsche Männer ärgern die mich als Freiwild betrachtet haben.
    Sie haben so etwas nicht erlebt ?
    Ja vielleicht war mein Rock zu kurz und ich zu hübsch! Selber schuld !
    Sie als Biodeutsche sind aber nicht rechts und betreiben keine
    pauschale Ausländerhetze !
    Es reicht ! Was seid ihr nur für Menschen ?

  • Antwort von Truderinger, Samstag, 25.Februar, 19:28 Uhr

    @Mittsechzigerin: Was man früher Arier nannte, nennt man wohl heute Biodeutsche?

  • Antwort von Leo Bronstein, Samstag, 25.Februar, 19:43 Uhr

    ... an die / den mit den ständig wechselnden Namen.
    Diesmal unter dem Namen: Es reicht !

    Namen ständig ändern, jedoch den Schreibstil, Interpunktion, Aufbau, Strukturierung, Wortwahl, ... beibehalten ist mehr als verräterisch.

    Es wirkt einfach nur dämlich, wenn eine vermeintliche Vielzahl von Menschen damit vorgegaukelt werden soll.

Angelika, Samstag, 25.Februar, 15:25 Uhr

21. Unsere Zukunft?

Wie wird das Leben in Deutschland aussehen, wenn wir es nicht schaffen?

  • Antwort von hasan, Samstag, 25.Februar, 16:48 Uhr

    Krine Angst, wir schaffen das und Deutschland bleibt bunt statt braun (oder möchtegern afd-blau)

  • Antwort von Otto (Linkswähler), Samstag, 25.Februar, 17:26 Uhr

    @hasan
    Wenn zu viele kommen, dann wird es schwer zu schaffen sein. Es wird dann zu teuer. Sind Sie bereit höhere Steuern und Sozialabgaben dafür zu bezahlen? Die Reichen werden schon mit ihren Steuerberatern und Rechtsanwälten Wege finden sich vor höheren Steuern zu drücken.

  • Antwort von Leo Bronstein, Samstag, 25.Februar, 17:44 Uhr

    @ hasan
    >Krine Angst, wir schaffen das und Deutschland bleibt bunt<...

    Nach der Anzahl der türkischen und der Antifa Fahnen, sowie dem Blut nach den immer häufiger vorkommenden Attentaten wäre wohl eher rot, an Stelle bunt die richtige Farbangabe.

  • Antwort von Erich, Samstag, 25.Februar, 18:29 Uhr

    @Hasan,

    ich verzichte danken auf Ihr "buntes Deutschland"!
    Ich verzichte auf so Buntheiten wie "Paris, Nizza, Brüssel, Berlin, Würzburg etc. u.v.m" Ich verzichte auch auf so bunte Dinge wie zur Zeit in Stockholm, Paris und diverse andere Städte in Frankreich! Auch habe ich kein Interesse daran, daß Deutschland der nächste Führende in der Vergewaltigungsstatistik nach Schweden wird. Ich verzichte auch darauf, daß man sämtliche Groß und Kleinveranstaltungen nur noch mit massivster Polizeipräsenz abhalten kann.

    Wenn Sie es bunt haben wollen, gehen Sie dorthin, wo das seit vielen Jahrzehnten der Fall ist. Gute Reise! Hier in Europa ist Schluß mit dem devoten hinnehmen Ihres Bunten Wahnsinns! Danke Europa!

  • Antwort von hasan, Samstag, 25.Februar, 18:29 Uhr

    @Leo: Welch geistreicher Kommentar- Ihr Zynismus ist beschämend, selbst für Ihre Gilde

  • Antwort von hasan, Samstag, 25.Februar, 18:54 Uhr

    @Erich: Mein Deutschland ist doch gar nicht mehr Ihr Staat (haben Sie doch schon öfter hier geschrieben) - also verschwinden Sie bitte, da uns mit Hetzern, die ständig Panik verbreiten, nicht geholfen ist. Menschen mit Ihrer Intoleranz hatten wir schon mal und davor sollten wir uns in acht nehmen.