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#verkehrstipps Die richtige Beleuchtung bei Fahrrad-Anhängern

Bei Dämmerung und im Dunkeln passieren viele Unfälle mit Radlern. Eine gute Beleuchtung beugt dem vor - besonders wenn man mit Anhänger fährt. Welche Leuchten sind hier vorgeschrieben?

Stand: 10.11.2017

Person radelt mit Kinder-Fahrradanhänger mit roter Schlussleuchte | Bild: picture-alliance/dpa; Collage: BR

Kinder, Möbel, Blechkuchen - man kann alles mögliche in einem Fahrradanhänger befördern. Wichtig ist, dass alles und jeder gut und sicher am Ziel ankommt. Die richtige Beleuchtung trägt einiges zur Sicherheit beim Fahren mit Anhängern bei. Da das Fahrradrücklicht meistens verdeckt wird, muss der Anhänger eine eigene Beleuchtung haben - das gilt für alte wie für neue Anhänger.

Das sind die bisherigen Vorschriften

Diese Vorschriften gelten weiterhin für alle Anhänger, egal ob alt oder neu:

  • eine rote Schlussleuchte hinten links (darf batterie- oder akkubetrieben sein)
  • Reflektoren an den Laufrädern: entweder mit Reflexstreifen auf den Reifen, mindestens zwei gelben Speichenrückstrahlern oder weißen Speichensticks

Das ist Pflicht bei Radl-Anhängern ab 2018

Zusätzlich zu den bisherigen Vorschriften, gelten folgende neue Regeln für Anhänger, die ab dem 1. Januar 2018 in den Verkehr gebracht, also verkauft werden:

  •  zwei rote Rückstrahler der Kategorie "Z" hinten links und rechts
  • bei mehr als 60 Zentimeter Breite: auch vorne links und rechts weiße Rückstrahler
  • bei mehr als 1 Meter Breite: vorne links zusätzlich einen weißen Positionsscheinwerfer

Viele ältere Anhänger haben keine serienmäßigen Befestigungspunkte für Rückstrahler. Der ADFC empfiehlt, auch diese Anhänger nach Möglichkeit nachzurüsten. 

Wussten Sie schon?

Blinkende Leuchten sind in Deutschland nicht zulässig - deshalb sollte das Licht auf Dauerbetrieb gestellt werden. Übrigens kam mit der neuen Fahrradverordnung auch ein neues Bußgeld: Ist die Beleuchtung am Anhänger unzulässig, muss man 20 Euro zahlen.


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