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Adel Dänischer Prinz Henrik ist gestorben

Prinz Henrik, dänischer Prinz und Ehemann von Königin Margrethe, ist tot. Er starb am Dienstagabend im Kreis seiner Familie auf Schloss Fredensborg nördlich von Kopenhagen an einer Lungenentzündung. Der Prinz wurde 83 Jahre alt.

Stand: 14.02.2018

Prinz Henrik, der Mann der dänischen Königin Margrethe, ist tot. | Bild: dpa-Bildfunk/Jens Büttner

Der gebürtige Franzose war seit 1967 mit Margrethe verheiratet, also schon fünf Jahre bevor sie zur Königin gekrönt wurde. Seit der Goldenen Hochzeit im letzten Jahr ging es Henrik gesundheitlich immer schlechter. Er litt an Demenz und zog sich immer mehr aus der Öffentlichkeit in Dänemark zurück.

Einlieferung ins Krankenhaus im Januar

Prinz Henrik war Ende Januar ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Angaben der Ärzte litt er an einem Lungeninfekt sowie an einem gutartigen Tumor im linken Lungenflügel. Am vergangenen Freitag hatte sich sein Zustand so stark verschlechtert, dass Kronprinz Frederik seinen Aufenthalt bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea abbrach und nach Dänemark zurückkehrte, um bei seinem Vater zu sein.

Erst am Dienstag hatte der Palast mitgeteilt, Prinz Henrik sei auf eigenen Wunsch nach Schloss Fredensborg verlegt worden, um dort "seine letzten Tage zu verbringen". Die königliche Residenz liegt rund 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen.

Königshaus gab Demenzerkrankung bekannt

Geboren am 11. Juni 1934 als Henri Marie Jean André de Laborde de Monpezat in Talence in der Nähe von Bordeaux in Frankreich, heiratete der Graf im Juni 1967 die dänische Thronerbin Margarethe. Als Prinz wechselte er die Konfession, den Namen und die Staatsbürgerschaft. Er änderte seinen Vornamen in Henrik, wechselte vom katholischen zum evangelischen Glauben und verzichtete zugunsten der dänischen auf die französische Staatsangehörigkeit.

Erst im September hatte das Königshaus bekanntgegeben, dass Henrik unter Demenz litt. Die genaue Diagnose wurde nicht genannt, damals hieß es lediglich, seine Krankheit gehe mit einem "Verfall der kognitiven Fähigkeiten" einher. Seit 2016 lebte er weitgehend zurückgezogen von der Öffentlichkeit.


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