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Kosten der Asylpolitik CSU warnt vor finanzieller Überforderung

Ein Ende der Flüchtlingskrise ist nicht in Sicht - das sieht auch die CSU so. Und so langsam wird dem bayerischen Finanzminister das Ganze auch zu teuer: Alles für Asyl ausgeben gehe schließlich auch nicht an. An Ergebnisse beim kommenden Gipfel glaubt bei der CSU zudem kaum jemand.

Von: Nikolaus Neumaier

Stand: 01.03.2016

Markus Söder | Bild: picture-alliance/dpa

Die CSU erwartet sich vom EU-Türkei Gipfel nicht allzu viel. Nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts sagte Finanzminister Markus Söder: "Die Skepsis überwiegt da deutlich".  Söder forderte außerdem wegen der finanziellen Herausforderungen eine spürbare  Entlastung bei der Zuwanderung.

Der Gipfel: Kanzlerins Kap der Guten Hoffnung

"Es geht nicht an, dass wir quasi das gesamte Volksvermögen nur noch einsetzen für Asyl", sagte der Minister und verwies darauf, dass man für die Flüchtlinge Geld ausgibt, mit dem man in Bayern pro Jahr eine neue Universität bauen könnte. Man müsse deshalb über eine Reduzierung der Kosten nachdenken.

Zurückhaltend äußerte sich auch Staatskanzleichef Marcel Huber. Man habe der Kanzlerin aber nochmal Gelegenheit gegeben, ihre Bemühungen zum Abschluss zu führen.

"Wir würden uns wirklich freuen, wenn hier etwas herauskäme, das uns Entlastung bringen würde und wir hoffen, dass bei diesem Sondergipfel etwas Nennenswertes für uns passiert."

Marcel Huber, Staatskanzleichef


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