Brennerbasistunnel Bürgerbeteiligung bleibt unklar
Wie könnte eine Beteiligung der betroffenen Gemeinden bei der Planung des Zulaufs zum Brennerbasistunnel aussehen? Darüber hat die Bahn heute mit Bürgermeistern, Landräten und Abgeordneten aus Rosenheim und Umgebung geredet.
2026 soll der Tunnel befahrbar sein. In Österreich ist die Zufahrt bereits gebaut oder zumindest geregelt. Für die Anbindung in Bayern dagegen beginnt erst die Planung - reichlich spät, wie viele Betroffene meinen. Auf der Versammlung heute im Landratsamt Rosenheim wollte die Bahn vor allem darüber informieren, wie die Bürger des Inntals beteiligt werden sollen. Denn die Einwohner von Raubling, Brannenburg, Kiefersfelden und weiterer Gemeinden werden die Last des Verkehrs zu tragen haben, der - vom Brennertunnel angezogen - zusätzlich durchs Inntal rollen wird.
Nur vage Versprechungen
"Das war schon eher eine Showveranstaltung", meinte ein Bürgermeister nach der Veranstaltung. Es blieb offen, wie die Bürger oder deren Vertreter denn beteiligt werden bei der Planung der Bahntrasse. Werden sie nur informiert oder können sie wirklich mitreden und auch Einfluss nehmen? Es sollten "Gremien" gegründet werden, sagte der Bahn-Sprecher. Wie die heißen, wer da drin sitzt, das blieb unklar.
Und zunächst sollen Prognosen erstellt werden, wie viele Züge, vor allem Güterzüge, zu erwarten sind auf der Strecke. Auf den Einwand, solche Prognosen gebe es doch schon, hieß es, diese müssten überprüft und zusammengefasst werden. Allein das könnte Jahre dauern.
Ziel des Brennerbasistunnels
Mit dem Brennerbasistunnel sollen der Bahntransit über die Alpen beschleunigt und Tirol und Südtirol vom täglichen LKW-Verkehr entlastet werden. Die Kosten insgesamt werden auf acht Milliarden Euro geschätzt, für die Anbindung auf bayerischer Seite auf 2,6 Milliarden Euro.

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Enrico Pelocke, Donnerstag, 24.Januar, 03:16 Uhr
7. Karwendeltunnel
@2+3: Die Strecke über Mittenwald ist nur 13 km kürzer als die über Kufstein, sehr bogenreich mit geringen Radien und deshalb langsam. Ihr Scheitelpunkt liegt viel höher und die Rampen viel steiler.Da kann man gleich das Karwendelgebirge untertunneln. Mit 107 km spart man gegenüber Kufstein 65 km (mehr als 1/3 kürzer) und meidet die Probleme des engen Inntals.
Dragomir, Marco, Mittwoch, 23.Januar, 20:49 Uhr
6. Es wird Zeit!
Wer schon einmal über Sterzing, Brixen oder Bozen gewandert ist, hoch über dem Etschtal runter auf diesen endloslangen LKW Wurm geschaut hat, der weiss das es allerhöchste Zeit ist den Basistunnel zu bauen!!! Die SMOG schicht die Einwohner erkranken lässt, der Lärm der zu Tinitus führt.....EU, Freistaat Bayern, TIROL und Südtiroler setzt euch an einen Tisch und HANDELT endlich!!!
Kurt Röösli, Mittwoch, 23.Januar, 18:11 Uhr
5. Zulaufstrecke Brenner
In der Schweiz geht 2016 der Gotthard NEAT-Tunnel in Betrieb. Deutschland ist mit den vertraglich zugesicherten Arbeiten für die Zubringer via Freiburg nach Basel um Jahre im Verzug! Und nun will Deutschland Zubringerstrecken zum Brenner planen, der nicht vor 2026 in Betrieb geht!
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