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BMW Mehr Geld für Forschung und Entwicklung

Der Autobauer BMW will in diesem und dem kommenden Jahr mehr Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben. In diesem Jahr dürften die Ausgaben für künftige Technologien und Fahrzeuge rund sechs Prozent des Umsatzes ausmachen.

Von: Claudia Steiner

Stand: 20.05.2017

BMW in München | Bild: Reuters (RNSP)/Michael Dalder

Das ist mehr als im Planungskorridor von 5 bis 5,5 Prozent vorgesehen, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter der "Börsen-Zeitung". Peter hatte im März bereits angekündigt, dass die Quote noch einmal leicht steigen dürfte.

"Die CO2-Reduzierung, die Elektrifizierung der Antriebe und das autonome Fahren sind die zentralen Herausforderungen unserer Industrie für die nächsten Jahre."

BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter

CO2-Ausstoß soll reduziert werden

Zuversichtlich ist Peter für die Emissionsauflagen.

"Wir werden das EU-Ziel, bis 2021 den Kohlendioxidausstoß auf 95 Gramm pro Kilometer im Flottendurchschnitt zu reduzieren, erreichen."

BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter

Dazu sei ein gewisser Anteil an Diesel-Fahrzeugen unabdingbar. BMW gilt als Hersteller mit einem ohnehin schon vergleichsweise hohen Dieselanteil in der Fahrzeugflotte. Nach Angaben von Peter verursacht ein Dieselmotor einen um bis zu 15 Prozent geringeren Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid-Gases. Wegen der höheren Stickoxidbelastung geriet die Antriebsart aber nicht zuletzt durch den Dieselskandal bei Volkswagen zuletzt immer mehr in die Kritik.


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