2

Blow-ups in Bayern Sofortmaßnahmen greifen

Sie sind bei großer Hitze eine Gefahr für Autofahrer - Blow-ups auf Autobahnen. Das bayerische Verkehrsministerium hat im Landtag berichtet, dass in diesem Jahr - dank Sofortmaßnahmen - bisher nichts passiert ist.

Von: Arne Wilsdorff

Stand: 09.07.2015

blow-up | Bild: Bayerischer Rundfunk

Das bayerische Verkehrsministerium ist froh dass die Sofortmaßnahmen gegen Blow-ups in diesem Jahr gut funktioniert haben und es zu keinen größeren Aufwölbungen oder gar Unfällen kam. Die gesamte A3 zwischen Regensburg und Passau wurde mittlerweile mit eingesägten Asphaltstreifen soweit hergerichtet, dass sich die Betonplatten bei Hitze besser ausdehnen können. Ministerialrat Siegfried Scheuer berichtete im Landtag, dass die A92 vom Autobahnkreuz Neufahrn bis Deggendorf auf ca. 40 Streckenkilometern jetzt "entspannt" sei. Gewirkt hätten auch die Tempolimits von 80 Stundenkilometern an bisher 8 besonders heißen Tagen.

"Da sehe ich schon, dass wir mit unseren Maßnahmen richtig liegen, weil an diesem Wochenende, das wieder extrem heiß war, nichts passiert ist, dass wir aber in Heidelberg auf der A5 schwere Schäden hatten und in Sachsen-Anhalt auf der A9 schwere Schäden hatten."

Ministerialrat Siegfried Scheuer

Das Tempolimit - je nachdem ob für Motorräder oder Busse unterschiedlich hoch anzusetzen – das sei rechtlich nicht machbar, erkläret Scheuer. Auch wenn der Verkehrsausschuss-Vorsitzende Erwin Huber das langsam fahren als schwer erträglich empfindet. Er will auch nicht akzeptieren, dass erst in 10 Jahren alle bayerischen Beton-Autobahnen komplett saniert sein werden. Das müsse schneller gehen.


2