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Tourismus-Bilanz 2015 Bayern die Nummer 1 in Deutschland

Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr für den bayerischen Tourismus. Noch nie kamen so viele Gäste nach Bayern. Genaue Zahlen hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner heute bekanntgegeben.

Von: Antje Dörfner

Stand: 12.02.2016

Von den 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland befindet sich rund ein Drittel in Bayern. Auch das trägt dazu bei, dass im vergangenen Jahr so viele Menschen Bayern besucht haben. Besonders freuten sich über den Tourismus-Boom die Hoteliers - mit mehr 88 Millionen Übernachtungen im Jahr 2015, soviel wie nie zuvor in Bayern. Insgesamt verzeichnete das Gastgewerbe ein Plus von 3,6 Prozent, die Zahl der Beschäftigten stieg um ein Prozent. Damit trägt der Tourismus auch zum Wirtschaftswachstum bei. In Deutschland bleibt Bayern das Tourismusland Nummer 1.

Am beliebtesten ist Schloss Neuschwanstein

Die beliebteste bayerische Sehenswürdigkeit ist nach wie vor Schloss Neuschwanstein. Das ergab die jährliche Online-Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus. Viele Besucher kamen auch nach Rothenburg ob der Tauber, zur Zugspitze, und an die romantische Straße zwischen Würzburg und Füssen. Und auch die Sehenswürdigkeiten in München zogen viele Gäste an: Vom Oktoberfest, der Fußball-Arena über den Englischen Garten, den Olympiapark, das Hofbräuhaus und den Viktualienmarkt bis zur Alten und Neuen Pinakothek. 

Städtetourismus war 2015 „in“: Bamberg etwa meldet zwölf Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr. Damit trägt der Tourismus auch zum Wirtschaftswachstum bei. Sorgen bereiten den Hoteliers aber der Fachkräftemangel. Die Zahl der Auszubildenden ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken.

Mehr Besucher aus USA und Großbritannien

Allein im Sommerhalbjahr kamen fast 21 Millionen Menschen nach Bayern, die über 54 Millionen Mal übernachteten. Zwar gab es einen deutlichen Rückgang von Besuchern aus Russland: Mit rund 208 000 ein Drittel weniger als 2014. Dieses Minus wurde aber ausgeglichen durch mehr Gäste aus China, deren Besuche mit knapp 440 000 um etwa 35 Prozent zugenommen haben. Gestiegen ist auch die Zahl der Touristen aus den USA und Großbritannien. Und auch für Reisende aus anderen Bundesländern ist Bayern ausgesprochen attraktiv. Mit über 43 Millionen Übernachtungen wurde hier allein im Sommerhalbjahr der stärkste Wert seit 1995 erreicht.

Was die Zukunft bringen soll

Allerdings gibt es auch eine weniger gute Nachricht: Viele Hotels und Gaststätten in Bayern investieren weniger, als es ihrem Dachverband lieb ist.

"Wir haben leider einzelne Bereiche, wo die Investitionsquote auch nicht zu unserer Zufriedenheit läuft."

Ulrich Brandl, Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband

In Zukunft will die bayerische Tourismusbranche verstärkt auf barrierefreien Urlaub sowie auf Gesundheitstourismus setzen, das heißt konkret: Bessere Angebote für Ältere oder Menschen mit Behinderungen. Eine Weitere Zielgruppe: Gestresste Workaholics, die auf der Suche nach Ruhe und Entspannung sind.

Und auch eine weltbekannte bayerische Spezialität soll vor allem in diesem Jahr eine große Rolle im Tourismusgeschäft spielen: Das Bier.

"Ich bin überzeugt, dass Bier und Tourismus hervorragend zusammenpassen. Da kann man sich viele Kombinationen vorstellen."

Ilse Aigner, Bayerische Wirtschaftsministerin

Zur 500-Jahr-Feier des Reinheitsgebotes setzt Aigner auf die Anziehungskraft der kommenden Landesausstellung zum Thema. Bayern werde sich besonders als Bier-Land präsentieren, sagte Ilse Aigner.


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Vil Eisenstoorn., Samstag, 13.Februar, 00:52 Uhr

2. Unser schönes Land Bayern.

Wenn es in der deutschen Gesellschaft irgendwie möglich ist, es passt ins Konzept, so wird im gesamten Medienbereich der BRD, unser Land Bayern mit seinen repräsentantiven, politischen und witschaftlichen Vertreter dargeboten und hingestellt, als sei dies eine abwertige, untergeordnete Gegend mit ihren Bewohner.
In Wirklichkeit ist Bayern im gesamten Europa, das Land mit den Besten Ideen, politisch wie wirtschaftlich. Kein anderes Land hat sich in der Vergangenheit finanziell und wirtschaftlich von einem Nehmerland zu einem Geberland entwickelt. In allen Bereichen fährt Bayern seinen eigenen Kurs, und das ist gut so, denn der Erfolg ist der Beweis
Viele die im norddeutsch sprachigem Raum leben monieren, kritisieren die bayerischen Gepflogenheiten, z.B. unsere Eigenheiten mit der Sprache, Wenn sie dann bei uns Urlaub machen, möchten sie mit aller Gewalt sich in unserer Fasson kleiden, unsere schöne Redensart nachahmen, bis dato ohne Erfolg.
Gott mit Dir, Du Land der Bayer.

Elfie, Freitag, 12.Februar, 20:13 Uhr

1. Schöne Landschaft für Feriengäste bewahren!

Die Menschen kommen vor allem wegen der schönen, ländlichen Natur und der Entspannung, die die Natur bietet. Die CSU-Politiker müssen darauf achten, dass sie durch ihre infrastrukturellen Maßnahmen nicht die Natur zerstören, so dass diese ihren Erholungswert verliert. Wenn es in Bayern aussehen würde wie im Ruhrgebiet, in Frankfurt oder Berlin, würde niemand mehr Erholungsurlaub in Bayern machen! Der politische Ehrgeiz sollte also darin bestehen, gemeinsam mit der Natur das Ferienland Bayern zu gestalten. To the People of Bavaria: Get nature on your side!