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B5 Interview der Woche Bayerischer FDP-Generalsekretär Föst sieht Chancen für Jamaika bei fifty-fifty

Für die bayerische FDP ist ein Zustandekommen einer Jamaika-Koalition im Bund keine Selbstverständlichkeit. Deren Generalsekretär und Bundestags-Neuling Daniel Föst sprach im B5-Interview der Woche von grundsätzlichen Problemen bei den Sondierungsgesprächen.

Von: BR-Autoren

Stand: 28.10.2017

Die Chancen für das Zustandekommen einer Jamaika-Koalition im Bund stehen nach Einschätzung des Generalsekretärs der bayerischen FDP, Daniel Föst, bei Fifty-Fifty. Nach Fösts Worten gab es in den bisherigen Sondierungsgesprächen viele grundsätzliche Probleme. Vor allem da, wo Ideologien aufeinander trafen.

Einig bei den Zielen, aber auf welchem Weg?

Sonne und Wind als Träger der Energiewende

Als Beispiel nannte er die Überzeugungen der Grünen, den Verbrennungsmotor bis 2030 abschaffen zu wollen, sowie den Ausstieg aus der Braunkohle. Föst stellte allerdings gleichzeitig heraus, dass man sich bei den größeren Zielen einig sei. So sei etwa Konsens, dass man eine Energiewende brauche. Auch werde es eine Mobilitätswende geben. Allerdings müsse der Weg hin zu diesen Zielen gut und richtig sein, so der bayerische FDP-Generalsekretär.


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Optic, Sonntag, 29.Oktober, 06:45 Uhr

7. FDP = Klientelpartei

Die FDP ist und bleibt die Partei der Reichen und Superreichen. Mit flotten Sprüchen und vielen Versprechungen (die keiner bezahlen kann) ist sie in den Bundestagswahlkompf gezogen. Ihre Personaldecke an kompetenten Leuten ist aber so dünn, dass sie sich bald wieder entblößt. So wie der Laubbaum nach dem ersten kräftigen Herbssturm. Ich erwarte mir von der FDP nicht viel und kann gerne auf sie und Ihren Posterboy verzichten.

Stan, Samstag, 28.Oktober, 19:02 Uhr

6. Jamaica ist wie Kakao mit Essiggurken

Es gibt bessere Konstrukte als Jamaica.
z.B. Bahamas
Wem Kakao mit Essiggurken schmeckt - bitte gerne.

onkel, Samstag, 28.Oktober, 16:16 Uhr

5. Jamaika

Merkels letzter Tanz. Sie wird viele Kompromisse eingehen müssen um an der Macht zu bleiben. Auch die letzten Grundwerte einer konservativen Politik verraten. Bezeichnend dass Merkel mehr Probleme mit der CSU als mit den Grünen hat. Sie hat Deutschland und Europa gespalten. Sie wird noch einige Zeit stur ihren Weg weiter gehen, doch 4 Jahre steht sie nicht mehr durch. Die Zeit ist abgelaufen, der Tanz ist bald zu Ende.

  • Antwort von Truderinger, Samstag, 28.Oktober, 17:08 Uhr

    Sowohl Deutschland als Europa werden ausschließlich von rechten Hetzern gespalten. Aber die bleiben in die Minderheit. Die demokratische Mehrheit wird nicht zulassen, dass diese Aufrührer Europa erneut in einen Krieg führen!

  • Antwort von Günter Blaschczok, Samstag, 28.Oktober, 21:58 Uhr

    Sollen wir wirklich mit unserer schlecht ausgerüsteten BW einen Konflikt entfachen ?

QuoVadis, Samstag, 28.Oktober, 14:06 Uhr

4. Klientelpolitik

Für mich ist es erschreckend, welche Klientelpolitik von den Grünen und FDP betrieben wird. Vor allem die Forderung der FDP den Soli abzuschaffen, begünstigt die, denen es eh schon gut geht. An denen geht die Migrationspolitik eh vorbei, weil sie sich auch nicht mit den unbestreitbar negativen Nebenwirkungen der Zuwanderung beschäftigen müssen und teilweise von der Zuwanderung auch noch am stärksten profitieren. Ich hoffe nur Seehofer bleibt bei seinem Bekenntnis die soziale Lage in Deutschland zu entschärfen, um ein Erstarken der AfD zu erreichen. Ich denke viele sahen ihre Wahl der AfD als Mittel zum Zweck. Ob es was genützt, hat bleibt abzuwarten.

Dieter, Samstag, 28.Oktober, 13:34 Uhr

3. Jamaika

Wenn es eine Koalition gibt, die der AfD neue Wähler zutreiben kann, dann ist es Jamaika.

Aber es gibt Varianten zu Jamaika, nur alle ohne Merkel:

Große Koalition Schwartz-Rot ohne Merkel, ansonsten so weiter wie gehabt.

Schwarz-Gelbe Minderheitsregierung mit AfD Zustimmung, aber ohne Merkel und ohne Migranten.

Merkel Weiß, Ihre letzte Chance ist Jamaika. Die CDU/CSU will nur das Kanzleramt behalten und ansonsten müssen sich Grüne und FDP einigen. Die Grünen wissen, wenn Jamaika platzt sind Sie dauerhaft vom Mitregieren ausgeschlossen, für RRG gibt es keine Mehrheit und die FDP macht bei grünen und roten Spinnereien nicht mit. Der FDP kann das alles ziemlich egal sein, auch Neuwahlen werden Lindner nicht beschädigen. Die CSU weiß, bei Neuwahlen verliert Sie noch mehr.

M.f.G.