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Schüleraustausch Wenn das Auslandsjahr zum Albtraum wird

Rund 20.000 Kinder aus Deutschland besuchen jedes Jahr eine Schule im Ausland. Hauptziel sind die USA. Dort aber herrscht Gastfamilienmangel, die Folgen bekommen auch deutsche Schüler zu spüren. Statt dem viel beworbenen besten Jahr ihres Lebens erleben einige ein Albtraumjahr.

Von: Lisa Wreschniok, Claudia Gürkov

Stand: 30.03.2017

Wer ein Schuljahr in den USA, Neuseeland, Frankreich, Großbritannien oder Kanada verbringen will, für den ist in diesen Wochen Hochsaison. Auf vielen Messen, Informationsabenden und Veranstaltungen in ganz Deutschland werben Dutzende Organisationen um Kunden: Schüler und deren Eltern. Sie zahlen im Schnitt - je nach Programm - rund 10.000 Euro oder mehr, die Preisspanne reicht bis 60.000 Euro. Viel Geld - und große Hoffnungen: Sprachkenntnisse, Horizonterweiterung, Karriereaussichten und ganz viel Spaß und Abenteuer. Für die meisten Austauschschüler erfüllt sich dieser Traum.

Eine Investition in die Zukunft?

Oskar (15) aus München wollte in die USA - um sein Englisch aufzubessern. Doch seine Abreise wurde immer wieder verschoben, weil der Veranstalter YFU - Youth for Understanding - keine Gastfamilie fand. Das Auslandsjahr stand auf der Kippe. Dann bot YFU gegen einen Aufpreis von 4.500 Euro Kanada an. Der Teenager landete nach mehreren Stationen schließlich im französischsprachigen Teil Kanadas.

"Unsere Teilnahmeverträge von 2015 garantierten in keinem Zielland eine Platzierung in einem bestimmten Landesteil oder in einer bestimmten sprachlichen Umgebung. Im Fall von Kanada gibt es mit Englisch und Französisch zwei gleichberechtigte Amtssprachen. Es kann daher sogar auch vorkommen, dass Jugendliche zwar im primär französischsprachigen Teil, aber bei einer englischsprachigen Gastfamilie leben, und andersherum."

Veranstalter Youth für Understanding (YFU) auf BR-Anfrage

20.000 Euro hat die Familie für Oskars Auslandsjahr insgesamt ausgegeben, dabei besuchte er knapp zwei Monate lang keine Schule. Trotzdem hatte der 15-Jährige noch Glück: Claudia aus Hamburg (15) kam auch nach Kanada und wurde dort in einer Gastfamilie untergebracht, in der Drogen konsumiert wurden. Als der erwachsene Sohn die minderjährige Schülerin zum Kiffen verführt, wird sie in der Nacht aus der Familie geholt und in einen Keller gesperrt. Ihre Eltern erfahren erst einen Tag später davon. Laut YFU Deutschland werden Gastfamilienwechsel unterschiedlich kommuniziert: "Je nach Dringlichkeit und Möglichkeit erfolgt dies in manchen Fällen auch kurzfristig oder sogar erst kurz nach einem kurzfristigen Umzug." Dies sei auch unter dem Stichwort Zeitverschiebung zu betrachten, schreibt YFU auf BR-Anfrage.

Stefania ist von ihrem geplanten Auslandsjahr in den USA früher nach Deutschland zurückgekehrt.

Auch Stefania (17) aus Karlsruhe hat nicht nur schöne Erinnerungen mitgebracht. Sie landete bei Mormonen im US-Bundesstaat Utah. Ein junges Ehepaar, Mitte 20, frisch verheiratet und offenbar nicht auf einen Teenager eingestellt. Stefania fühlte sich nicht willkommen und auch in puncto Hygiene lagen die Vorstellungen weit auseinander: Die Wohnung sei verschmutzt und ungepflegt gewesen, in der Küche Schimmelreste, die Badewanne verkrustet. Das Mädchen bat darum, die Familie zu wechseln. Innerhalb eines Monats wurde sie durch drei verschiedene Familien weitergereicht und schließlich nach Hause geschickt. Sie sei undankbar gewesen, schreibt der Veranstalter.

Plakat des Veranstalters Education First auf einer Messe

Zurück in Deutschland räumt Stefania nun in einem Supermarkt Regale ein, bis im September ihre Ausbildung beginnt. Ihre Mutter will den Veranstalter Education First (EF) nun verklagen: Sie möchte das Geld für das Auslandsjahr zurück: Über 12.000 Euro. EF selbst hat auf eine BR-Anfrage bis zum Redaktionsschluss nicht reagiert.

Weitere Erfahrungsberichte

Ferdinand

Ferdinand aus Arnstein (15) lebte zunächst mehrere Wochen mit etlichen anderen Kindern bei seiner Betreuerin. Es gab für ihn keine Gastfamilie, das aber verstößt gegen die Regeln des US-State Departments. Ferdinand ist Asthmatiker und musste mehrere Atteste vorlegen, trotzdem kam er später in eine Familie mit vielen Haustieren, gegen die er allergisch ist.

Richard

Richard* aus Schleswig-Holstein landete in der schmutzigen Wohnung einer amerikanischen Gastfamilie. Man habe nicht barfuß laufen können, überall sei Kot der Haustiere verteilt gewesen, so sein Resümee. Außerdem hatte Richard das Gefühl, dass sich die Gastfamilie keine drei Mahlzeiten am Tag leisten konnte. Er schreibt in der Abschlussumfrage des Veranstalters: "Leider war das erste halbe Jahr ein Reinfall, weil ich vom Veranstalter im Stich gelassen und nur als Problem (…) bezeichnet wurde. (…) Es hieß immer nur, ich müsse eine Gastfamilie finden. Was ich am Ende auch getan habe."

*Namen von der Redaktion geändert

Moritz

Moritz* aus Oberbayern kam nur gegen einen Aufpreis von 8.000 Dollar nach Amerika. Schulgeld, wie es hieß - für eine private Bibelschule, an der nach Angaben des Veranstalters zwei Drittel der Kinder Austauschschüler waren. Die Gastfamilie erlebte Moritz als fundamentalistische Christen und als gefährlich: Eines Nachts randalierte sein Gastvater, ein Kriegsveteran, und drohte, alle umzubringen. Moritz verbarrikadierte sich in seinem Zimmer und rief um fünf Uhr morgens deutscher Zeit seine Eltern an. Nach etlichen Stunden wurde er aus dem Haus geholt.

*Namen von der Redaktion geändert

Noah

Noah aus Berlin ist sportbegeistert und wollte deshalb unbedingt in die USA. Als der Veranstalter klar macht, dass er keine Gastfamilie findet, müssen Noahs Eltern über soziale Medien selbst eine Gastfamiliensuche starten und werden fündig. Nach nur sieben Wochen hat die Gastfamilie scheinbar kein Interesse mehr an einem Gastschüler – sie argumentiert, Noah sei "unordentlich und räume die Spülmaschine nicht aus". Der Veranstalter parkt Noah bei einer Betreuerin, noch einmal will der Teenager sich der Gastfamiliensuche nicht stellen, er bricht ab. Noahs Vater hat für sieben Wochen USA rund 10.000 Euro bezahlt. Noah macht jetzt ein Praktikum, denn in die Schule kann er erst nach den Ferien wieder einsteigen.

Ella

Ella* aus Hamburg kam nach Irland, wenige Wochen später ging die Organisation insolvent. Die Mutter wurde von dem irischen Geschäftspartner aufgefordert, etwa 7.000 Euro zu zahlen, andernfalls müsse ihre Tochter nach Hause zurück. Andere Eltern zahlen, Ellas Mutter nicht: Sie wollte nicht mehr als den vereinbarten Programmpreis von über 10.000 Euro zahlen. Damit die Versicherung griff, musste Ella nach Hause fliegen und die Reise offiziell abbrechen. Danach reiste sie auf eigene Faust wieder zu ihrer Gastfamilie, der die Mutter bis zum Ende des Aufenthalts pro Monat 500 Euro zahlte.

*Namen von der Redaktion geändert

Ursachen für den Gastfamilienmangel

Beim klassischen Highschoolprogramm mit dem J1-Visum darf kein Geld fließen.

Immer mehr Schüler aus Asien drängen auf den Markt und wollen im beliebten Ziel USA eine Schule besuchen. Außerdem scheint in den Vereinigten Staaten die Idee der ehrenamtlichen Gastfamilie langsam auszusterben. Etliche Familien sind auf zusätzliche Einkünfte angewiesen. Beim klassischen Highschoolprogramm mit dem J1-Visum aber darf eigentlich kein Geld fließen. Verbraucherschützer wie Barbara Engler von der Aktion Bildungsinformation e.V. in Stuttgart stellen fest, dass vor allem in den USA immer mehr Gastfamilien sich die Aufnahme eines Gastschülers bezahlen lassen wollen. Sie wechseln vom klassischen Programm ins F1-Programm, wo sie 500 bis 600 Euro pro Monat erhalten. Auffällig sei, meint Barbara Engler, dass in dem F1-Programm deutlich weniger Beschwerden vorlägen.

Probleme im System?

Das Siegel des US-Außenministeriums

Das US-Außenministerium hat die Probleme mit manchen Gastfamilien erkannt. Das Department of State schickt auf Anfrage eine Liste, auf der die abgeschlossenen sanktionierten Fällen aufgeführt sind. Grundsätzlich gilt: Das Ministerium teilt den Veranstaltern Visa-Kontingente zu. Verstoßen sie eklatant gegen rechtliche Auflagen, gibt es weniger Visa und damit weniger Schüler.

BR Recherche fragt 27 Austauschorganisationen unter anderem zum Thema Gastfamilienmangel an, nur zehn sind bereit, die Fragen zu beantworten. Sie schreiben, sie hätten immer alle Schüler platziert - manche hätten sich aber für ein anderes Land entschieden. Warum, schreiben sie nicht. Auch zur Auswahl und Überprüfung der Gastfamilien äußern sich die Veranstalter durchweg positiv, ein paar betonen aber, dass zum Beispiel die amerikanische Partnerorganisation hier zuständig sei. YFU Deutschland schreibt, dass es 2015/2016 besonders schwierig war, alle Schüler unterzubringen. Man habe auf den Gastfamilienmangel reagiert und die Schülerzahlen reduziert. Außerdem verweist YFU Deutschland darauf, dass in der jährlichen Befragung mehr als 90 Prozent der Schüler ihr Austauschjahr als "gut" oder "sehr gut" bewerten.

Langer Draht nach Deutschland

Was tun, wenn das eigene Kind, weit weg ist und Schwierigkeiten hat? Oft ist die Kommunikation zwischen Schülern, Gastfamilie, Betreuern und den Eltern in Deutschland schwierig. Das grundsätzliche Problem: Die Eltern schließen mit einer deutschen Organisation einen Vertrag und überweisen ihr das Geld. Sobald das Kind im Ausland ist, übernimmt die ausländische Partnerorganisation vor Ort. Gibt es Probleme, sind selbst der deutschen Organisation oft die Hände gebunden.

Verbraucherschützerin Barbara Engler von ABI e.V. geht davon aus, dass ein Drittel der Schüler mindestens ein Mal die Gastfamilie wechselt. Die Zahl der Kinder, die das Auslandsjahr abbrechen oder von der Organisation frühzeitig nach Hause geschickt werden, schätzt sie auf fünf Prozent. Das klingt nach wenig, aber stimmt Barbara Englers Rechnung, wären das jedes Jahr rund 1.000 Schüler.

Worauf man achten sollte

Ein guter Ansprechpartner ist die Verbraucherschutzorganisation Aktion Bildungsinformation, ABI e.V. in Stuttgart. ABI e.V. gibt in regelmäßigen Abständen Informationsbroschüren heraus. Zuständige Ansprechpartnerin ist Barbara Engler - hier ihre Tipps:

Gute Beratung

Ein seriöser Anbieter nimmt sich Zeit und berät Sie und Ihr Kind persönlich - nicht nur über Telefon, Formulare oder Skype. Lassen Sie sich nicht mit vermeintlichen Messe- oder Last-Minute-Schnäppchen zur übereilten Entscheidung drängen. Sie sollten genug Zeit haben, sich für ein passendes Angebot zu entscheiden. Auch mögliche Schwierigkeiten müssen frühzeitig kommuniziert werden: Was geschieht, wenn es Probleme gibt, wenn Ihr Kind Heimweh bekommt, Ärger mit der Gastfamilie oder schlechte Noten hat?

Seriöser Vertrag

Der Vertrag wird mit der deutschen Organisation geschlossen. Doch die Durchführung übernimmt ein Kooperationspartner in dem jeweiligen Gastland. Dieses Partnerunternehmen stellt die Verhaltensregeln auf, an die sich die Jugendlichen halten müssen, und verwahrt auch das Visum. Darauf sollten Sie im Vorfeld hingewiesen werden. Lassen Sie sich bestätigen, dass der Partner vor Ort staatlich anerkannt ist. Verlangen Sie außerdem einen Sicherungsschein - damit ist der Reisepreis gegen Insolvenz abgesichert.

Rechtliches

Sollte es Ärger geben, muss sich der Schüler an seinen örtlichen Repräsentanten wenden und um Vermittlung bitten. Wenn keine Hilfe erfolgt, wenden Sie sich umgehend an Ihren deutschen Vertragspartner und fordern Sie eine offizielle "Abhilfe der Beschwerde" mit einer konkreten Fristsetzung. So haben Sie bessere Chancen vor Gericht – falls die Beschwerdeursache nicht beseitigt wurde und Sie daher den Vertrag kündigen. Generell kann man im Falle eines freiwilligen Abbruchs nur die Erstattung der ersparten Kosten erwarten. Anspruch auf Schadensersatz kann geltend gemacht werden, wenn der Schüler ohne Abmahnung nach Hause geschickt wird. Bei schwerer Pflichtverletzung wird in der Regel das Programm sofort (also ohne Abmahnung) gekündigt. Ob die Kündigung berechtigt war oder nicht, muss aber letztlich ein Gericht entscheiden.

Weitere Informationen

Broschüre: Schuljahres-Aufenthalte in den USA
von Barbara Engler
vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage über den Schulbesuch in USA mit J-1 und F-1 - Visum Schuljahr 2016/17
und Beiblatt: Preisvergleich Schuljahr 2017/18
264 Seiten
herausgegeben von ABI. e.V.
Praktischer Ratgeber zum erfolgreichen Gelingen des Programms aus der Sicht des Verbraucherschutzes.


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M. Reeck, Samstag, 25.März, 16:38 Uhr

31. Aufwandsentschädigung für Gastfamilien

Meine Tochter war ein Jahr in den USA und hatte eine tolle Zeit in einer Gastfamilie. Diese haben nicht 1 Dollar für den Aufenthalt bekommen. Ganz ehrlich….ich kann nicht verstehen, dass die Gastfamilien keine Aufwandsentschädigung für das Jahr bekommen. Denn ein zusätzlicher Bewohner kostet nun auch zusätzliches Geld, und wer kann sich heutzutage leisten, so etwas umsonst zu machen. Gäste ja…aber 1 Jahr ist weit über das Gastsein hinaus. Und die Programme sind teuer…ich frage mich, wo das Geld hingeht?!

  • Antwort von Birgit , Dienstag, 28.März, 10:35 Uhr

    Fände ich auch viel besser...oder das ganze über das F1-Visum buchen, somit bekommen Schule und Eltern Geld...

Christoph v. Rüdiger, Freitag, 24.März, 17:15 Uhr

30. Zu negative Darstellung

Ich selbst habe am Austauschprogramm von YFU teilgenommen (kann daher nur aus der Perspektive dieser Organisation berichten) und auch mir kommt das Bild, welches im Artikel gezeichnet wird zu einseitig vor. Selbstverständlich kann es in einem Austauschjahr zu Problemen kommen und ich finde es wichtig, dass darüber aufgeklärt wird, sodass niemand mit falschen Vorstellungen ins Ausland fährt. Ich empfinde jedoch, dass der Artikel Austauschorganisationen in einem gewollt schlechten Licht darstellt und so 2000 Ehrenamtlichen und mir Unrecht tut. Insbesondere die Sichtweise, ein Austauschjahr nicht als interkulturelle Erfahrung, sondern vielmehr als reines Mittel zur Spracherlernung ("er wollte doch Englisch lernen") ist in meinen Augen falsch. Rückblickend sind es insbesondere die Herausforderungen, die ich in einem Fremden Land und in einer Fremdsprache zu meistern hatte, die mich geprägt haben und die mir bis heute helfen. Das ist in meinen Augen Unbezahlbar!

Ruth Schweigmann, Freitag, 24.März, 12:12 Uhr

29. Nicht seriös recherchiert

Schade, dass Sie den Artikel nicht sehr seriös und dadurch sehr einseitig dargestellt haben!
Alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen wenden viel Zeit und Herzblut auf, um den Austauschschülern eine möglichst gute Zeit in ihrem Austauschjahr zu schenken. Auch die Gastfamilien geben sich viel Mühe. Überall wo Menschen zusammen leben und arbeiten passieren Fehler. Das ist nun mal leider so. Damit müssen wir leben.
In den meisten Fällen läuft es gut und die Schüler profitieren unheimlich von ihrem Austauschjahr und sogar nicht nur von den einfachen Seiten, sondern auch von den schwierigen! Das wird oft vergessen.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Gesamtsituation anders und von allen Seiten beleuchtet wird und damit ein umfassenderes Bild aufgezeigt wird.

Gerlinde S., Freitag, 24.März, 08:09 Uhr

28. Jetzt mal ehrlich

Ich schreibe sonst keine Kommentare, aber bei dem, was manche Leute hier schreiben, würde meine Tochter fragen, was geht denn hier ab. Haben Sie alle den Artikel nicht gelesen? Meistens geht es gut, aber hier wird über die Fälle berichtet, in denen es nicht gut läuft. Und die gibt es. Da braucht man sich nur in den Foren umzuschauen. Augen auf. Qualität ist, wenn es auch bei Problemen gut läuft für die Kinder. Denn es geht um unsere Kinder, Menschen sind wichtiger als irgendeine Organisation. Leider scheint das der eine oder andere hier nicht auf dem Schirm zu haben. Ich habe den Eindruck, dass sich hier sehr viele Organisationsmitarbeiter äußern oder Leute, die selber ein tolles Jahr hatten. Hier Menschen anzugreifen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, finde ich unanständig. Freuen Sie sich, dass es bei Ihnen gut gegangen ist. Aber sprechen Sie deshalb nicht anderen deren Erfahrungen ab. Ich finde den Artikel gut.

  • Antwort von Birgit, Dienstag, 28.März, 10:45 Uhr

    Liebe Gerlinde, danke für Deinen Kommentar!! Natürlich gibt es auch viele, bei denen es wirklich super läuft, ganz klar. Aber hier im Bericht ging es ganz klar um die Kinder, bei denen es wirklich super schlecht lief. So auch bei meiner Tochter. Und die Organisationen tragen es leider auf dem Rücken der Kinder aus. Viele kommen mit psychischen Problemen zurück, fühlen sich gedemütigt usw. Genau hier ziehen sich die Organisationen aus der Verantwortung, geben den Kindern die volle Schuld, zahlen einen Witzanteil des gezahlten Geldes zurück...Wie Frau Engler im Interview schon sagte: Die Familien bleiben, die Kinder gehen...somit ist die Schuldfrage gleich geklärt...

AL, Freitag, 24.März, 07:48 Uhr

27.

Ein wirklich sehr einseitig geschriebener Artikel, der ausschließlich Negativbeispiele anführt - schade! Ich habe mit Yfu ein Austauschjahr in Ecuador verbracht und kann Yfu jedem nur weiterempfehlen.