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Aufbruch und Abschied Seehofers letzter Neujahrsempfang

Zum traditionellen Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten in der Residenz ging es um Aufbruch und Abschied zugleich. Horst Seehofer war am Freitagmorgen noch in Berlin gewesen und hatte dort die ganze Nacht mitsondiert. Bei seiner Rede am Freitagabend stößt er dann nachdenkliche und humorvolle Töne an.

Von: Eva Huber

Stand: 12.01.2018

Müde, aber zufrieden: so wirkte Ministerpräsident Horst Seehofer beim Neujahrsempfang in der Münchner Residenz. Nach 24 Stunden Sondieren am Stück sei er direkt von Berlin hierher gekommen. Und er sei froh, wieder bayerischen Boden betreten zu haben:

"Sie glauben gar nicht, wenn man jeden Tag unmittelbar, rund um die Uhr neben Angela Merkel sitzt, verliert man jedenfalls alle Eigenschaften eines bayerischen Löwen. Man wird sehr zahm."

Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident

Ein wenig Wehmut

Horst Seehofer lobte die gefundenen Kompromisse bei den Sondierungsverhandlungen in Berlin.

"Es ist, glaube ich, für uns alle ein schöner Tag für die deutsche Demokratie, dass demokratische Parteien in der Lage sind, sich anzustrengen und eine Regierungsbildung zustande zu bringen."

Horst Seehofer

In der Rede schwang auch ein wenig Wehmut mit. Es ist der letzte Neujahrsempfang von Ministerpräsident Horst Seehofer. Gekommen waren rund 1.700 Gäste. Das gesamte Kabinett, Vertreter der Religionen, Prominenz aus Kultur und Wirtschaft - und Ehrenamtliche.


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Kommentare

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Schweijck , Samstag, 13.Januar, 20:09 Uhr

3. Seehofer

Seehofer sollte Söder nicht zappeln lassen. Das schadet beiden.

Bernhard, Samstag, 13.Januar, 11:29 Uhr

2. Und er sei froh, wieder bayerischen Boden betreten zu haben:, So Herr Seehofer

Dann wäre es doch im Sinne der immer angepriesenen Verjüngung, und nach der sehr schlechten Wahl der CSU, nicht mehr in Berlin als Minister gehandelt zu werden.
Aber einen klaren Schnitt kann wohl der Herr Seehofer mit seinem "EGO" nicht machen.
Und das können leider auch sehr viele andere Politiker und Bürger nicht. Sei es in der Politik, Firmen und Familien.
Und daher wird es auch kaum wirkliche Veränderungen geben.
Das vielgelobte "Silicon Valley" wollen zwar die Politiker und machen viele Dienstreisen zum Erkunden auf den Weg dorthin.
Aber sie sehen dabei nicht, dass der Altersdurchschnitt deutlich unter 50 Jahren ist. Schade!

Dieter, Samstag, 13.Januar, 00:00 Uhr

1. GroKo

Für diesen Murks haben die Politiker 7 Tage lang verhandelt? Die CDU/CSU reiben sich die Hände, mit 28 Seiten inhaltslosen Worthülsen die Macht gesichert und Mutti die Chance eröffnet, Rekordkanzlerin zu werden. Das die SPD sich darauf einlässt. Es bleibt zu hoffen, dass die Genossen auf dem Parteitag das torpedieren. Nichts davon, wird Deutschland irgendwie nach vorne bringen und Kleinigkeiten werden zu großen Taten aufgebauscht.
Die drängenden Dinge wie Gesundheit und deren Bezahlbarkeit wurde zugunsten der Lobby eingedampft, zu viel schnellerem Ausbau der Energietrassen für die Windenergie (Zeitplan zur Zeit bis 2025, absoluter Wahnsinn) und ansonsten nur blablabla.
Christian Lindner gehen letztendlich als Gewinner hervor; er hat eingesehen, dass mit dieser Kanzlerin kein Aufbruch geht und zurecht das Weite gesucht.
M.f.G

  • Antwort von Truderinger, Samstag, 13.Januar, 10:07 Uhr

    (Anm. d. Redaktion: Kommentar musste entfernt werden. Wir wünschen uns hier respektvolle Diskussionen. Bleiben Sie bitte sachlich. Respektieren Sie andere Meinungen!) Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
    Kommentar-Richtlinien bearbeitet.

  • Antwort von Woidtruderinger, Samstag, 13.Januar, 10:15 Uhr

    @Erich
    Sie werden sehen,begeistertes Bejubeln des Genossen Maddin "Ich werde Kanzler" auf dem "rot-schwarzen" Parteitag.
    Sein A..... ist gerettet!

  • Antwort von Leonard, Samstag, 13.Januar, 12:17 Uhr

    Also, ich hab mir ja erlaubt, meiner Überraschung über Trudis Kommentarzensur Ausdruck zu verleihen.
    Wurde nicht veröffentlicht.
    Wes weiß, was bei wem noch alles.
    Gilt das neue Zensurgesetz jetzt schon?

    (Anm. d. Redaktion: Wir veröffentlichen hier gerne noch einmal die Netiquette für unsere Kommentarspalten:
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