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klaro-Thema Streit um Unkrautgift Glyphosat

Glyphosat ist ein Unkrautbekämpfungsmittel. Genauso kompliziert wie das Wort ist auch die Frage, ob man es weiter verwenden sollte. Nach langen Verhandlungen wurde es Ende November 2017 in den Ländern der Europäischen Union für weitere fünf Jahre erlaubt. Das sorgt für Streit.

Von: Johannes Keller

Stand: 06.12.2017

Zeichnung von Maxim aus der Klasse 4a der Grundschule Baldham - Glyphosat, Unkrautvernichtungsmittel - Verlängerung der EU | Bild: BR

Landwirte auf der ganzen Welt benutzen Glyphosat. Sie spritzen es auf die Felder, um damit Unkraut, also wild wachsende Pflanzen, zu bekämpfen. Umweltschützer warnen davor, dass viele Wildpflanzen durch den Einsatz von Glyphosat verschwinden und dadurch wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten verloren geht.

Umweltschützer sind eher dagegen

Außerdem kann das Unkrautgift in unsere Nahrung gelangen. Umweltschützer befürchten, dass Menschen davon krank werden. Deswegen würden sie – zusammen mit einigen Politikern und Politikerinnen – das Mittel am liebsten sofort verbieten.

Bauernverbände sind eher dafür

Bauernverbände setzen sich dafür ein, dass Glyphosat weiter verwendet werden darf. Aber nur, wo es wirklich notwendig ist. Und auch nur solange, bis es ein ähnlich wirksames Mittel gegen Unkraut gibt. Jetzt ist die Forschung gefragt!


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