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klaro-Thema Mumie kriegt ein Gesicht

Mit Hilfe modernster Technik, einer Computertomographie, haben deutsche Forscher herausgefunden, wie die Ägypterin Ta Cheru kurz vor ihrem Tod vor 2.400 Jahren ausgesehen haben könnte.

Von: Katrin Stadler

Stand: 10.11.2017

Für die Ausstellung "PHARAO" im Lokschuppen Rosenheim wird die Mumie der "Ta Cheru" aus dem Museum Aberdeen angeliefert.  | Bild: BR/Dagmar Bohrer-Glas

So soll Ta Cheru ausgesehen haben.

Seit Ende Oktober 2017 sieht man ihr Gesicht in einer Ausstellung in Rosenheim, wo auch die komplette Mumie zu bewundern ist. Vorher hatte man dort schon seit April die uralten Leinenbinden in Menschengestalt anschauen können.

Wissenschaftler aus Hildesheim und Freiburg haben die Mumie in ein modernes Durchleuchtungsgerät geschoben und am Computer ein Modell entworfen, wie das passende Gesicht zu dem vorhandenen Schädel unter den Leinenbinden ausgesehen haben muss.

Dabei wurde zum Beispiel berücksichtigt, dass Ta Cheru nur noch fünf Zähne im Mund hatte. Deshalb ist ihr Mund klein und schmal, und um ihn herum sind viele Falten zu sehen.


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