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klaro-Thema Wikingerschatz auf Sylt gefunden

Einmal im Leben einen echten Schatz finden – davon träumt sicher jeder. In Morsum auf der Insel Sylt ist dieser Traum für ein paar Wissenschaftler wahr geworden. Sie fanden auf einem Acker einen vergrabenen Silberschatz der Wikinger.

Von: Johannes Keller

Stand: 06.10.2017

Da staunten die Finder nicht schlecht: 180 Silberstücke kamen bei einer Ausgrabung auf Sylt im Sommer 2017 ans Tageslicht! Das ist einer der größten Silberschätze, die man in Norddeutschland je gefunden hat. Mit Metalldetektoren suchten Wissenschaftler den Acker eines Sylter Landwirts ab und fanden neben Silbermünzen auch Schmuck wie zum Beispiel Finger- und Armringe.

Wie kam man darauf, auf einem Acker zu suchen?

Schon vor mehr als fünfzig Jahren fand der Sylter Landwirt auf seinem Feld ein silbernes Schmuckstück. Als er den Fund seinem Arzt schenkte und der ihn Wissenschaftlern zeigte, wollten diese den Fundort weiter erforschen. Das hat sich gelohnt! Der gefundene Schatz wiegt insgesamt ein Kilogramm und lag schon über 1.000 Jahre unter der Erde. Ein Wikinger muss ihn hier vergraben haben, um ihn vor Räubern zu schützen. Die Krieger aus dem hohen Norden hatten damals schon gute Ideen! Aber das ist ja spätestens seit Wickie kein Geheimnis mehr …


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