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Do Re Mikro-Hörbuch-Tipp Beethoven: Auf der Suche nach dem verlorenen Gehör (Sylvia Schreiber)

Beethoven hört schlecht, ganz schlecht. Für einen Komponisten eine Katastrophe! Zur Genesung begibt er sich in ein mondänes Kurbad. Beim Baden steigen Erinnerungen an wichtige Lebensstationen in ihm auf ...

Von: Barbara Weiß

Stand: 10.06.2017

Ludwig van Beethoven hört schlecht. Und dann plagt ihn auch noch sein Darm: Dem großen Komponisten geht es nicht gut. Und daher begibt er sich in ein Kurbad. Eine Badekur soll ihn gesund machen - und vor allem möchte Beethoven sein Gehör wieder finden. Das ständige Baden macht ihm aber nicht viel Spaß. Viel lieber möchte er auch in der Kur komponieren. Der Arzt muss Beethoven ständig dazu ermahnen, zur Ruhe zu kommen - und zu baden. Das ist sehr lustig anzuhören.

Infos zum Höbuch:

Ludwig van Beethoven -
Auf der Suche nach dem verlorenen Gehör
Ein musikalisches Hörspiel von Sylvia Schreiber
Aus der Reihe: Musikgeschichten für Kinder
Sprecher: Stefan Lehnen, Jochen Striebeck u.v.a.
Igel Genius, 2008
Co-Produktion mit BR-KLASSIK
Ab acht Jahren

Ist der große Komponist dann endlich im Wasser und entspannt sich, steigen plötzlich allerlei Erinnerungen in ihm auf. Der Hörer taucht mit Beethoven unter Wasser und findet sich plötzlich in Beethovens Kindheit wieder - zum Beispiel in der ersten Klavierstunde. So erfährt man sozusagen ganz nebenbei beim Baden jede Menge über Beethovens Leben. Und als Hörer ist man auch mit dabei, wenn Beethoven komponiert. Mitten in der Nacht spielt er dann Klavier - das freut nicht alle Kurgäste!

So hat uns das Hörbuch gefallen

Besonders eindrucksvoll macht Sylvia Schreiber in ihrem Hörspiel deutlich, was es heißt, schlecht zu hören. Beethoven hat ja nicht "nichts" gehört, sondern hatte vielmehr ein Rauschen und Pfeifen im Ohr. Unglaublich, denkt man beim Anhören, dass er trotzdem weiter komponieren konnte!

Die Geschichte "Ludwig van Beethoven - Auf der Suche nach dem verlorenen Gehör" dauert etwa eine Stunde - viel Beethoven-Musik ist zwischendurch natürlich auch zu hören. Und so vergeht die Zeit wie im Flug. Am Ende denkt man: schade, schon vorbei!


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