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radioMikro-Kinderbuch-Tipp 11 Tage mit Papa (Brigitte Smadja)

Als Naomis Eltern ihr verkünden, dass sie sich trennen, weiß Naomi gar nicht so recht, wie ihr geschieht. Schnell wird alles ein bisschen anders in ihrem Leben. Lest unseren Buchtipp!

Von: Kerstin Öchsner

Stand: 25.10.2017

Buchcover: 11 Tage mit Papa (Brigitte Smadja) | Bild: Cover: rowohlt rotfuchs Verlag; Montage: BR

Als Naomis Eltern ihr verkünden, dass sie sich trennen, weiß Naomi gar nicht so recht, wie ihr geschieht. Schnell wird alles ein bisschen anders in ihrem Leben. Ihr Papa zum Beispiel, der früher eigentlich immer gearbeitet hat und selten da war, zieht plötzlich in eine schicke neue Wohnung und plant unglaublich viele Unternehmungen mit Naomi. Ihren Papa so neu kennenzulernen, findet Naomi zwar spannend – aber manchmal wird ihr der ganze Trubel auch fast ein bisschen zu viel. Vor allem, weil sie plötzlich viel weniger Zeit für ihre beste Freundin Valentine hat …

Infos zum Buch:

11 Tage mit Papa
Von Brigitte Smadja
Mit Bildern von Patrick Wirbeleit
Rowohlt Verlag
Ab neun Jahren

Die Geschichte spielt nicht nur in Frankreich – sie wurde ursprünglich auch auf Französisch geschrieben und erst danach ins Deutsche übersetzt. Deswegen klingen manche Namen etwas seltsam und sind auch ein bisschen schwieriger zu lesen.  Aber wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, lässt sich das Buch ganz flüssig  durchlesen.

So gefällt uns das Buch:

Alles, was passiert, ist aus Naomis Sicht geschrieben – immer wieder unterbrochen von den Gedanken, die sie sich so zum Geschehen macht. Dadurch kann man sich beim Lesen gut in Naomi hineinversetzen.  Und man merkt auch ein bisschen, dass sie manchmal schon fast ein bisschen erwachsener ist als ihr Papa. Denn sie versteht viel besser als er, dass man gemeinsame Zeit auch ganz einfach damit verbringen kann, eben zusammen zu sein – ohne dass man unbedingt etwas gemeinsam unternehmen muss.


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