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Jubel, Schweiß und Tränen

"We are Triathlon" - das Motto des Challenge Roth ist Programm. Das Triathlon-Fieber hat den kompletten Landkreis infiziert. Bei 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42 Kilometern Laufen fühlen die Fans mit den Sportlern - bei Jubel, Schweiß und Tränen.

Der Challenge Roth ist etwas Besonderes. "Roth - der älteste und einfach der beste Triathlon der Welt", sagt die schnellste Triathletin der Welt, Chrissie Wellington, über den Challenge. Tausende Starter aus mehr als 60 Nationen gehen jedes Jahr an den Start. Sie haben den Langdistanztriathlon in Roth auch mehrfach zum besten Rennen des Jahres gekürt.

Der Solarer Berg in Hilpoltstein

Denn in Roth feiern nicht nur Sportfans. Der ganze Landkreis feuert die Triathleten an - egal, ob Hobbysportler, Staffelstarter oder Profi-Triathlet. Auf der Strecke sind sie alle gleich: Athleten, die ihrem Körpern alles abverlangen. "Es ist unglaublich, mit wie viel Herz, die Bevölkerung hinter dieser Veranstaltung steht", freut sich Felix Walchshöfer, vom TeamChallenge über den großen Zuspruch für den Langdistanztriathlon.

Stichwort: Challenge Roth

Schwimmstart beim Challenge Roth

Der Challenge Roth ist die Nachfolgeveranstaltung des Ironman Europe. Bei dem Langdistanz-Triathlon müssen die Sportler 3,8 Kilometer im Main-Donau-Kanal schwimmen, anschließend 180 Kilometer durch Mittelfranken Rad fahren und danach noch einen Marathon mit einer Länge von 42,195 Kilometern laufen. Der Rother Kurs gilt als sehr schnelle Strecke.

Top-Athleten bewältigen die gesamte Distanz in unter acht Stunden, Hobbysportler dürfen nicht länger als 15 Stunden benötigen, sonst werden sie disqualifiziert. Ab 6.30 Uhr morgens gehen insgesamt 3.500 Einzelstarter sowie 650 Staffeln (je ein Staffelmitglied bewältigt eine Disziplin) auf die Strecke. Die letzten Läufer kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit gegen 22.30 Uhr ins Ziel.


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