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Bayernweit einmalig Rimparer Schule sorgt für Ausbildungsplätze

Die Maximilian-Kolbe-Mittelschule in Rimpar garantiert als erste Schule in Bayern allen Schülern einen Ausbildungsplatz. Die Schüler schließen Verträge ab, in denen sie sich verpflichten, mindestens gute Schulnoten zu erreichen.

Stand: 18.10.2012

Jetzt wurden die ersten Verträge überreicht, um Schüler aus dem Ort bei Würzburg möglichst reibungslos ins Berufsleben zu bringen

"Die Idee beruht auf Gegenseitigkeit: Die Schüler benehmen sich anständig, strengen sich an und wir strengen uns für sie an, damit sie Ausbildungsplätze bekommen."

Bürgermeister Burkard Losert

Klare Bedingungen

Der Vertrag mit den Schülern sieht vor: Es darf keine Fünf in einem Fach geben, in Mathe und Deutsch muss mindestens eine Drei im Zeugnis stehen und die Schüler sollen 100 Stunden soziales Engagement nachweisen

"Wir wollen die Schüler wegbringen von Computer und Spielkonsole, wollen sie wieder reinbringen in vereine, zur Feuerwehr oder freiwilliger Mitarbeit beim Aufbau vom Schlossfest."

Schulleiter Reinhardt Schlereth

Die ganze Familie ist gefragt

Auch die Eltern sind im Vertrag miterfasst: Sie sollen sich einmal pro Jahr in der Elternsprechstunde zeigen. Sind alle Bedingungen erfüllt, gibt es zur Belohnung dann den Ausbildungsplatz. Die Gemeinde hat im Gegenzug Betriebe gefunden, die den Einstieg ins Berufsleben vermitteln wollen. Weil die Maximilian-Kolbe-Mittelschule mit 130 Schülern recht übersichtlich ist, will Rimpar die Vertragsidee künftig jedes Jahr anbieten.


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