Franken - Kultur


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So schön war die Eröffnung des Christkindlesmarkts

Stand: 06.12.2015

Der Nürnberger Christkindlesmarkt zählt zu den berühmtesten Weihnachtsmärkten der Welt. Hier ist Weihnachten zu Hause, mit "echtem" Christkind, den original Lebkuchen und dem Christkindlesglühwein. Mit dem feierlichen Prolog hat das Christkind den Markt eröffnet.

"Es war ein unbeschreibliches Gefühl", sagt das Nürnberger Christkind Barbara Otto nach ihrem Prolog überglücklich. Ohne Versprecher oder Hänger hat sie ihre Premiere auf dem Balkon der Frauenkirche mit Bravour gemeistert. Rund 20.000 Besucher haben die Eröffnung auf dem Nürnberger Hauptmarkt mitverfolgt. Das öffentliche Schauspiel markiert in Nürnberg alljährlich den Beginn der Adventszeit. Der Markt ist bis einschließlich 24. Dezember geöffnet. Rund zwei Millionen Besucher aus aller Welt werden wieder erwartet.

Galerie: Großer Tag fürs Christkind

Video: Der Aufbau im Zeitraffer

Die Markenzeichen Nürnbergs sind weltberühmt: Zwar werden auch auf anderen Weihnachtsmärkten Lebkuchen, Glühwein und Co. verkauft, doch hier in der Frankenmetropole sind sie beheimatet - und den Nürnbergern zufolge auch am besten: der original Nürnberger Elisenlebkuchen, der echte Christkindles-Glühwein, das Früchtebrot, die Nürnberger Bratwurst und natürlich der berühmte "Zwetschgermoh", der glücksbringende Schlotfeger aus Zwetschgen, Feigen und einer Walnuss.

Der Markt wird jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Advent mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Hauptmarkt eröffnet - dieses Jahr am 27. November. Das Nürnberger Christkind spricht hierbei den traditionellen Prolog von der Empore der Frauenkirche. Letzter Markttag ist stets der 24. Dezember.

Das Christkind ist das Wahrzeichen des Marktes. Es wird alle zwei Jahre neu gewählt, turnusgemäß wurde dieses Jahr eine neue himmlische Vertreterin gesucht - und gewonnen hat Barbara Otto.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland und ist bewusst traditionell gehalten.

Die Holzbuden haben rot-weiße Stoffdächer. Tannengirlanden aus Plastik sind ebenso tabu wie eine Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik vom Band.

Das "Städtlein aus Holz und Tuch" besuchen jedes Jahr über zwei Millionen Besucher aus aller Welt.


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