Lagebesprechung am Tag der Tage: Susanne Randel und Edith Kerndler-Hamburger vom Nürnberger Presseamt sowie der "leibliche" Christkind-Vater Michael Handke gehen mit Christkind Franziska und Mutter Gabriele (v.l.n.r.) den Ablauf der Eröffnung nochmal durch.
Nürnbergs weltberühmter Weihnachtsmarkt
Die Polizei hat eine positive Bilanz des Nürnberger Christkindlesmarktes gezogen. Insgesamt verlief der Markt den Angaben zufolge sehr friedlich. Heuer besuchten mehr als zwei Millionen Menschen das "Städtlein aus Holz und Tuch".
Die Zahl der angezeigten Taschendiebstähle blieb mit 50 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich - der Schaden: mehrere tausend Euro. Im Gedränge rund um den Christkindlesmarkt gingen nach Polizeiangaben kurzzeitig sechs Kinder verloren, die allerdings ausnahmslos innerhalb kürzester Zeit wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden konnten.
Viele Besucher - starker Polizeieinsatz
Die starke Polizeipräsenz, unter anderem mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, sorgte dafür, dass es trotz des großen Besucherandrangs keinerlei größere Probleme gab. Sieben Menschen wurden Platzverweise erteilt, weil diese entweder völlig betrunken waren oder offensichtlich zu organisierten Bettlerbanden gehörten, die immer wieder auf den Christkindlesmarkt auftreten.
Die Markenzeichen Nürnbergs sind weltberühmt: Zwar werden auch auf anderen Weihnachtsmärkten Lebkuchen, Glühwein und Co. verkauft, doch hier in der Frankenmetropole sind sie beheimatet - und den Nürnbergern zufolge auch am besten: der original Nürnberger Elisenlebkuchen, der echte Christkindles-Glühwein, das Früchtebrot, die Nürnberger Bratwurst und natürlich der berühmte "Zwetschgermoh", der glücksbringende Schlotfeger aus Zwetschgen, Feigen und einer Walnuss.
Prolog
Der Markt wird jedes Jahr immer am Freitag vor dem ersten Advent mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Hauptmarkt eröffnet. Das Nürnberger Christkind spricht hierbei den traditionellen Prolog von der Empore der Frauenkirche. Das Christkind ist das Wahrzeichen des Marktes. Es wird alle zwei Jahre neu gewählt. 2011 und 2012 ist Franziska Handke Nürnbergs himmlische Vertreterin.
Städtlein aus Holz und Tuch
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Der Nürnberger Christkindlesmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland und ist bewusst traditionell gehalten. Die Holzbuden haben rot-weiße Stoffdächer. Tannengirlanden aus Plastik sind ebenso tabu wie eine Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik vom Band. Das "Städtlein aus Holz und Tuch" besuchen jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher aus aller Welt.

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