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US-Militärbasen Bürgerinitiativen fordern zivile Nutzung

Die Bayerische Staatsregierung soll die Umnutzung von US-Militärbasen in Nordbayern jetzt in die Wege leiten. Das fordern drei Bürgerinitiativen aus Ansbach und aus der Oberpfalz in einer gemeinsamen, schriftlichen Erklärung.

Stand: 26.01.2012
Soldaten der US-Armee vor einer amerikanischen Flagge | Bild: picture-alliance/dpa

"Um den Erfolg der Umwandlung von militärischen Liegenschaften zu gewährleisten, ist eine rechtzeitige Planung der Konversion vonnöten", heißt es in der Erklärung. Das Schreiben soll laut der Ansbacher Bürgerinitiative "Etz langt's" in den nächsten Tagen an die Bayerische Staatsregierung geschickt werden. Dabei geht es den Bürgerinitiativen speziell um die US-Standorte Ansbach, Illesheim (Lkr. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim), Grafenwöhr und Hohenfels. Die Bayerische Staatsregierung soll ein umfassendes Konversionskonzept für Nordbayern auflegen. Der Truppenabzug müsse als Entwicklungschance für Mittelfranken und die Oberpfalz genutzt werden, so die Bürgerinitiativen.

Landtagsabgeordnete kämpfen für Arbeitsplätze

Noch vor Bekanntwerden der Erklärung der Bürgerinitiativen haben Oberpfälzer SPD-Abgeordnete den geplanten Truppenabzug der US-Armee im Landtag zum Thema gemacht. Reinhold Strobl, Annette Karl, Franz Schindler und Margit Wild forderten die Staatsregierung auf, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze an den Standorten Grafenwöhr und Hohenfels einzusetzen. Die Interessen Bayerns sollen beim US-Stationierungskonzept entsprechend eingebracht werden, heißt es in dem Antrag. Die Staatsregierung solle alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Jobverlust so gering wie möglich zu halten. In diesem Zusammenhang käme auch der Städtebauförderung eine besondere Bedeutung zu.

Haushaltskürzungen in den USA

Am 2. Februar soll mehr Klarheit herrschen. Dann wollen sich Verantwortliche der US-Armee mit den Oberbürgermeistern von Ansbach, Bamberg und Schweinfurt treffen und sie über das weitere Vorgehen informieren. Die USA hatten kürzlich angekündigt, mehrere Tausend Soldaten aus Europa abzuziehen. Nach derzeitigem Stand sollen zwei der vier in Europa stationierten Kampfbrigaden abgezogen werden. Drei davon befinden sich in Deutschland. Als Grund werden Milliarden-Kürzungen im Verteidigungshaushalt der USA genannt.

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Manfred Malter, Freitag, 27.Januar, 10:46 Uhr

3. Bürgerinitiative fordern zivile Nutzung

Wie lange soll der deutsche Steuerzahler noch 1,8 Milliarden € proJjahr an
Stationierungskosten zahlen, damit die USA ihren "Flugzeugträger" Deutschland
aufrechterhalten können - die Steuermittel sollten sinnvoller verwendet werden!!

Hartmut Leyh, Freitag, 27.Januar, 10:09 Uhr

2. Abzug der US-Army

Auch wenn es für die betroffen Personen sicherlich schwer ist, zeigt sich doch, dass an den bereits geschlossenen Standorten die Vorteile für alle überwiegen.

Bernd Horbaschek, Freitag, 27.Januar, 08:58 Uhr

1. US-Army in Deutschland


Ist das nicht pervers: "christliche" Politiker betteln um den Erhalt von Arbeitsplätzen,
die dazu verhelfen, dass die US-Army verbrecherische Angriffskriege führt??

Bernd Horbaschek
Neusitz