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Speichersdorf (Lkr. Bayreuth) Flugzeugabsturz wegen menschlichen Versagens

Nach dem Absturz einer Propellermaschine bei Speichersdorf (Lkr. Bayreuth) mit zwei Toten schließt die Polizei einen technischen Defekt aus. Ursache dürfte menschliches Versagen gewesen sein, teilten die Beamten mit.

Stand: 22.10.2012

Ein Sachverständiger schließt einen technischen Defekt an der Maschine aus, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth. Ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hatte noch am Unfallabend in Speichersdorf mit der Untersuchung des Wracks begonnen. Hierbei haben sich keine Anhaltspunkte für eine technische Ursache ergeben, heißt es in der Mitteilung weiter. Demnach sei menschliches Versagen während der Landephase die wahrscheinliche Unfallursache.

Kurz nach Start abgestürzt

Ob aufziehende, dichte Nebelschwaden im Zusammenhang mit dem Absturz stehen, könne im Nachhinein nicht mehr geklärt werden, so die Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberfranken. Der 48-jährige Pilot und sein 53 Jahre alter Begleiter waren am Sonntagnachmittag (21.10.12) gegen 17.00 Uhr zu einer Platzrunde gestartet. Kurz danach stürzte die Maschine auf freier Fläche ab.

Beide Insassen ums Leben gekommen

Das Sportflugzeug bohrte sich in den Boden und rutschte anschließend auf eine Wiese. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften eilte zur Absturzstelle. Sie befreiten die beiden Insassen aus der Maschine. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leichen an.


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