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Heizung kaputt Kältefrei an drei oberfränkischen Schulen

An der staatlichen Realschule und an der Giechbergschule in Scheßlitz haben die Schüler "kältefrei". Grund ist die defekte Heizanlage. An der Realschule in Marktredwitz fällt der Unterricht bereits seit Mittwoch aus.

Stand: 10.02.2012
Realschule in Marktredwitz | Bild: BR-Studio Franken/Franz Engeser

Die beiden Schulen in Scheßlitz sind an eine gemeinsame Heizanlage angeschlossen, die defekt ist. Zwar ist es nach Angaben von Konrektorin Monika Geiger gelungen, die Heizungsanlage in der Nacht wieder in Gang zu bringen. Allerdings herrschen nun in den Klassenräumen nur 14 Grad. Deshalb haben die rund 1.200 Schüler am Freitag (10.02.12) kältefrei. Die Lehrer müssen jedoch zur Schule kommen, da Schüler, die trotz des Unterrichtsausfalls in das Gebäude kommen, betreut werden müssen.

Elf Grad im Klassenzimmer

Weiterhin geschlossen ist die Fichtelgebirgs-Realschule in Marktredwitz. Das Landratsamt Wunsiedel teilte mit, dass die Probleme in der Heizungsanlage nicht schnell genug behoben werden können. Sollten Kinder trotzdem in die Realschule kommen, werden sie dort von Lehrern betreut. Die rund 750 Schüler hatten bereits am Mittwoch (08.02.12) kältefrei. Die Heizung ist nicht ausgefallen, sondern bringt schlicht nicht genug Leistung. In den Klassenzimmern konnte man sich schon seit Montag (06.02.12) nur noch mit dicken Jacken aufhalten, erklärte Elternbeirats-Vorsitzender Jürgen Veitz dem Bayerischen Rundfunk. Teilweise sollen in den Klassenzimmern gerade mal Temperaturen um elf Grad geherrscht haben.

Probleme von Anfang an

Landratsamt und die Wohnungsbaugesellschaft KEWOG Tirschenreuth schieben sich wegen der Kälteprobleme seit Jahren den schwarzen Peter zu, klagt Elternbeiratsvorsitzender Veitz. Vor vier Jahren hat die Wohnungsbaugesellschaft die Heizung in dem Schulzentrum einbauen lassen. Seit dieser Zeit gibt es regelmäßig Probleme mit der Anlage. Das Landratsamt macht die unzuverlässige Steuerung verantwortlich, die Wohnungsbaugesellschaft die schlechte Isolierung der Schule - allerdings erinnern Lehrer und Eltern daran, dass vor dem Heizungsumbau das Gebäude immer ausreichend warm wurde.

Zu schwachbrüstig fürs Fichtelgebirge?

Nun ist in jedem Winter die Wärmeleistung zu schwach, um alle Klassenzimmer ausreichend zu versorgen. Nach KEWOG-Angaben ist die Heizung für Temperaturen bis zu minus 17 Grad ausgelegt - ein Wert, der in Fichtelgebirge-Wintern locker erreicht wird. Bis die Heizung bei den derzeitigen extremen Temperaturen wieder Probleme verursacht, war nur eine Frage der Zeit. Auch im vergangenen Winter gab es kältefrei - davon war nicht nur die Realschule, sondern das gesamte Schulzentrum mit Gymnasium, Berufs- und Mittelschule betroffen. Diese Schulen sind vom aktuellen Unterrichtsausfall allerdings nicht betroffen.

Schule Heroldsbach wieder in Betrieb

An der Grund- und Mittelschule Heroldsbach im Landkreis Forchheim läuft der Unterricht dagegen inzwischen wieder normal. Dort hatten die 300 Schüler am Dienstag (07.02.12) frei, weil ein Wasserrohrbruch die Heizung außer Gefecht gesetzt hatte. Nach den Worten des Rektors waren an einem Wasserschieber die Muttern durchgerostet. Das kalte Wetter habe den Wasserrohrbruch noch beschleunigt. Länger beschäftigen wird die Schule der entstandene Wasserschaden: Durch den Rohrbruch war der Heizungskeller einen halben Meter unter Wasser gestanden. Hier müssen mehrere Rohre neu isoliert werden.

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Graf, Mittwoch, 15.Februar, 16:02 Uhr

2. Heizungsanlage Marktredwitz

Ich empfehle einen H-CHECK!

cochin, Freitag, 10.Februar, 17:37 Uhr

1. kältefrei

Ich dachte schon, das gibt es nur hier im Libanon, dass die Schule wegen des Winterwetters ausfällt. :)