Strullendorf (Lkr. Bamberg) Schiffe kollidieren auf Kanal
Am Freitag (17.08.12) sind auf dem Main-Donau-Kanal in Höhe der Schleuse Strullendorf zwei Frachtschiffe frontal zusammengestoßen. Menschen wurden nicht verletzt, allerdings entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 100.000 Euro.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein Schiff aus den Niederlanden am frühen Morgen bei Strullendorf in Richtung Nürnberg gestartet. Dabei kam es zunächst zu weit in die Kanalmitte. Als der Kapitän daraufhin nach rechts zog, geriet er auf Grund und steuerte wieder in Richtung Kanalmitte. Dort stieß er gegen 6.00 Uhr im dichten Nebel trotz eingeschalteter Radaranlage frontal mit einem 105 Meter langen Gütermotorschiff aus Deutschland zusammen.
Notfallschott hält
Nach der Kollision drang in das 86 Meter lange Schiff aus den Niederlanden Wasser ein. Sinken konnte der Kahn allerdings nicht: Glücklicherweise hielt das Kollisionsschott, so Heinz Römmelt von der Bamberger Wasserschutzpolizei dem Bayerischen Rundfunk. Menschen kamen nicht zu Schaden, allerdings belaufen sich die Schäden an beiden Schiffen auf mindestens 100.000 Euro, schätzt die Polizei.
Anker als Gefahr
Da der Unfallverursacher einen Anker verloren hat, besteht die Gefahr, dass in die Schleuse Strullendorf einfahrende Schiffe am Rumpf beschädigt werden könnten. Diese müssen vorerst an der Unfallstelle vorbeimanövrieren. Nun sollen Taucher den Anker bergen.

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