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Bayreuth, Nürnberg, Würzburg Hunderte protestierten gegen NPD

In Würzburg und Bayreuth haben mehrere hundert Menschen gegen Kundgebungen der NPD protestiert. Dabei ließen die Demonstranten die Rechtsextremisten nicht zu Wort kommen. Der Protest verlief nach Angaben der Polizei friedlich.

Stand: 02.08.2012
NPD-Gegner in Würzburg

In Würzburg hatten engagierte Bürger eine Infomeile gegen die NPD-Kundgebung aufgebaut. Der Polizei zufolge beteiligten sich mehr als 300 Menschen an dem Protest. Sie traten gegen Rechtsextremismus und für eine tolerante Gesellschaft ein. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Initiative "Würzburg ist bunt" unter der Führung des DGB-Kreisverbandes. Als die nicht einmal zehn Rechtsextremisten schließlich den Platz räumten, ernteten sie von den Gegendemonstranten lautstarken Applaus.

Bayreuth: NPD gibt auf

Am Vormittag zeigten in Bayreuth rund 300 Bürger Flagge gegen Rechtsextremismus. Ihnen standen gerade einmal zwölf NPD-Anhänger gegenüber. Der lautstarke Protest des Aktionsbündnisses "Kunterbunt" war erfolgreich: Nach nur gut einer Stunde packten die Rechtsextremisten ihre Sachen und verließen den Volksfestplatz.

Protest in Nürnberg

Gegendemo in Nürnberg

Am Mittwoch (01.08.12) hatten in Nürnberg mehrere hundert Menschen gegen die Rechtsextremen demonstriert. Für die NPD verlief der Tag alles andere als gut: zunächst verspäteten sich die Rechtsextremen um fast eine Stunde, weil eine Sitzblockade ihre Abfahrt aus Regensburg verzögert hatte. Schließlich sorgten die Teilnehmer der Gegendemonstration in Nürnberg mit lauten Rufen und Lärm dafür, dass die Parolen der NPD-Anhänger nicht zu verstehen waren. Gerade einmal sieben Rechtsextremisten waren zu der Kundgebung erschienen. Rund 50 Demonstranten versuchten, einen Lkw der Rechtsextremen durch eine Sitzblockade zu stoppen. Die Polizei ging mit Reizgas gegen die Protestierenden vor. Augenzeugen berichteten von mehreren Leichtverletzten.


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