Mödlareuth (Lkr. Hof) Gedenkfeier für Opfer der deutschen Teilung
In Mödlareuth (Lkr. Hof) ist der Opfer der Deutschen Teilung und des SED-Regimes gedacht worden. Das Deutsch-Deutsche Museum in der einst von einer Mauer geteilten 50-Seelen-Gemeinde beteiligt sich auch an der Feier in München.
Ehemalige politische Häftlinge der DDR legten einen Kranz direkt an der früheren deutsch-deutschen Grenze nieder. Veranstaltet wurde die Gedenkfeier von der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus". Sie gilt als ältester Verband für Opfer der deutschen Teilung und wurde 1950 von Heimkehrern aus sowjetischer Gefangenschaft gegründet.
"Little Berlin" in München
Die Oberfranken aus Mödlareuth tragen am Tag der deutschen Einheit auch ihren Teil zu den Feierlichkeiten in München bei. Das bundesweit einzigartige Deutsch-Deutsche Museum aus dem kleinen Dorf unterhält heute und morgen (02./03.10.12) einen Info-Stand auf der Festmeile rund um die Staatskanzlei.
Mödlareuth hofft auf Geld aus München
Das kleine Dorf im Landkreis Hof war während des Kalten Kriegs als "Little Berlin" weltbekannt, weil die Grenzmauer mitten durch den 50-Einwohner-Ort verlief. Herzstück des Mödlareuther Museums ist ein rund 200 Meter langes Reststück der Mauer am Originalplatz. Das Museum zieht jährlich rund 77.000 Besucher an. Ganz Mödlareuth hofft derweil, dass die vor drei Jahren von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) angekündigte und dringend nötige Erweiterung des Museums nun bald umgesetzt wird.

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Frank Nemetz, Mittwoch, 03.Oktober, 12:09 Uhr
1. VOS Gedenkfeier am 2.10.2012 in Mödlareuth
Am 2.10.2012 trafen sich etwa 40 ehemalige politische Häftlinge, aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen, Bayern und Thüringen am Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth, um an die Opfer der Gewaltherrschaft der DDR und der SBZ zu gedenken.
Nach einem Rundgang durch den ehemaligen Todesstreifen und dem geteilten Dorf
legten wir ein Kranz nieder und gedachten der Todesopfer die die Mauer gefordert hat, an die 35000 Tausend feigekauften Häftlinge und an die 330 000 politischen Gefangenen die in den Gefängnissen der Stasi und den Speziallagern der SBZ gepeinigt und gefoltert worden.
Nur schade das sich kein Vertreter der politischen Parteien an der Veranstalltung beteiligt hat. Auch zu dem heute stadtfinden Feierakt zum Tag der Deutschen Einheit, wurden die ehemaligen Widerstandskämpfer für die Deutsche Einheit nicht eingeladen.
Frank Nemetz
stellv. Bundesvorsitzender der VOS