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Herzogenaurach Darmvirus legt Puma lahm

Ein Großaufgebot an Rettungssanitäter ist zu dem Sportartikelhersteller Puma nach Herzogenaurach gerufen worden. Rund 20 Angestellte hatten über Erbrechen und Übelkeit geklagt.

Stand: 10.02.2012

Wahrscheinlich hat ein Noro-Virus das Geschäftsleben beim Sportartikelhersteller Puma in Herzogenaurach lahm gelegt. Bereits am Donnerstagabend (09.02.12) hatten knapp 20 Angestellte, die im Rahmen eines Internationalen Mitarbeiter-Treffens in Herzogenaurach waren, über Übelkeit und Brechreiz geklagt. Am Freitag (10.02.12) kam dann ein Großaufgebot an Rettungswagen zum Firmensitz, weil es einigen der Teilnehmer weiterhin schlecht ging.

Amt untersuchte Kantine

Bei der Ursachensuche untersuchte das Erlanger Gesundheitsamt auch die komplette Puma-Kantine, fand aber nichts. Wahrscheinlich ist ein aggressives Darmvirus für die Krankheitsfälle verantwortlich. Puma schickte die meisten Mitarbeiter ins vorzeitige Wochenende, damit sich das Virus nicht noch weiter verbreitet. Die Teilnehmer des internationalen Treffens konnten nach ärztlicher Behandlung alle in ihre Heimatorte zurückreisen.