Nürnberg Dürer-Ausstellung abends länger offen
Wegen des Besucheransturms auf die Dürer-Ausstellung verlängert das Germanische Nationalmuseum die Öffnungszeiten. Von Mittwoch (01.08.12) an ist die Schau täglich zwei Stunden länger zu sehen.
Die Ausstellung soll künftig bis 20.00 Uhr geöffnet sein, teilte das Germanische Nationalmuseum mit. Damit wollen die Verantwortlichen vor allem Berufstätigen mehr Gelegenheit bieten, sich die Ausstellung anzusehen. Bislang haben mehr als 140.000 Menschen die Sonderausstellung "Der frühe Dürer" besucht, teilte das Museum mit. Ursprünglich hatten die Veranstalter mit 80.000 Besuchern für die ganze Ausstellung gerechnet.
Leihgaben aus zwölf Ländern
Die Ausstellung ist noch bis zum 2. September in Dürers Heimatstadt zu sehen. Bis dahin rechnen die Verantwortlichen mit etwa 150.000 Besuchern. Die Schau thematisiert die Entwicklung des jungen Albrecht Dürer zum gefeierten Maler. Zu sehen sind 51 Leihgaben aus zwölf Ländern, die eigens für die Ausstellung nach Nürnberg transportiert worden sind. Daraus ist die größte Dürer-Schau der vergangenen 40 Jahre entstanden.
"Wir sind überwältigt vom Andrang und der großen Faszination, die diese Ausstellung in Nürnberg, aber auch überregional hervorruft."
Ulrich Großmann, Generaldirektor Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Streit um "Selbstbildnis im Pelzrock"
Dossier
Vor Beginn der Ausstellung hatte es einen heftigen Streit um Dürers "Selbstbildnis im Pelzrock" gegeben. Die Pinakothek in München befand das Gemälde als nicht transportfähig und stellte es nicht zur Verfügung. Stattdessen ist nun ein vergrößerter Abdruck des Gemäldes ausgestellt. Daneben werden den Besuchern die Risiken eines solchen Kunsttransports erläutert.
Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum
Der frühe Dürer
Bis 2. September können Sie die spektakuläre Schau im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg sehen.
Dienstag bis Sonntag: 10.00 bis 20.00 Uhr (ab. 1. August)
Mittwoch: 10.00 bis 21.00 Uhr
Als Begleitband zur Ausstellung erscheint der Katalog: Der frühe Dürer. Herausgegeben von Daniel Hess und Thomas Eser. Nürnberg 2012. ca. 650 Seiten. 183 farbige Abb., 1 Faltplan, ca. 200 Farbtafeln, Festeinband, 27,5 × 22,5 cm, Preis im Museumsshop: 34,50 Euro, im Buchhandel: 46 Euro

Wetter


Herr Dehler, Freitag, 27.Juli, 12:48 Uhr
3. Transportunfähigkeit ?
Bilder kann man auch natürlich auch restaurieren und vor dem Verfall schützen. Das ist bis heute beim "Pelzrock" noch nicht geschehen. Insofern ist das Argument der Transportunfähigkeit "Dürers im Pelzrock" doch nur vorgeschoben.
Wenn es um die Rückführung der Beutekunst wie dem Bamberger Domschatz oder dem Fränkischen Herzogsschwert aus München nach Franken geht, wird auch dasgleiche Argument der Transportunfähigkeit gezogen. München hat leider gar kein Interesse daran, Frankens Kulturgüter zurückzuführen.
Schade bzw. beschämend.
horido, Freitag, 27.Juli, 11:18 Uhr
2. AD hat geguttenbergt
Die Ausstellung entmystifiziert das Genie Albrecht Dürer ein wenig. Und das ist gut so. Es wird auch gezeigt, dass AD ein Plagiator war (wie fast alle anderen Maler in seiner Zeit), der seine Bilder teilweise aus kopierten "Modulen" zusammengesetzt hat oder komplett geguttenbergt hat und als Auftragsmaler zum "Bilderfabrikanten" wurde. Des Weiteren wird mit brutaler Offenheit - leider ohne jeden Kommentar - gezeigt, dass Dürers Fähigkeiten im Bereich der Aquarellmalerei kaum mehr als durchschnittlich zu bezeichnen sind. Besonders beeindruckend ist die Kopie des Straubinger Kirchenfensters, das vor wenigen Jahren erst der Werkstatt ADs zugeordnet werden konnte. Der Hinweis darauf, dass das Landesamt für Denkmalpflege einen Ausbau und Transport des Fensters für diese Ausstellung abgelehnt hat, wirft auf die Ausstellungskuratoren einen kleinen Schatten [...]
johanniser, Donnerstag, 12.Juli, 18:32 Uhr
1. AD
wir brauchen euch nicht, ihr kunstdiebe, AD war und bleibt ein Franke, wer die franken liebt kommt nach nürnberg, und nicht nach münchen.
ABER, wie viel muss GNM von den einnahmen an "BAYERN" abdrücken