Giebelstadt Bombensuche geht weiter
Nachdem in den vergangenen drei Jahren rund um den Flugplatz Giebelstadt rund 150 Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden sind, geht die Suche nun weiter: Auf einer nahen Straße wurden modernste Orter eingesetzt.
In der Hoffnung, dass moderne Untersuchungsmethoden bessere Ergebnisse liefern, wurde eine Straße in unmittelbarer Nachbarschaft des Flugplatzes wieder einmal nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht. Die eingesetzten Sondierungssysteme konnten allerdings nur bis in eine Tiefe von 3,50 Metern verwertbare Ergebnisse liefern - ein enttäuschendes Ergebnis. "Das war nicht ganz so befriedigend", sagte Falk Piller vom Staatlichen Bauamt in Würzburg. Bauamt und Landratsamt hatten gehofft, dass die neuesten Geräte einen Meter tiefer blicken können.
Straße soll aufgegraben werden
Vier Unternehmen hatten auf der Straße ihre neuesten Geräte getestet. Zum Teil befinden sich die Bombendetektoren noch in der Entwicklung und sind noch nicht auf dem Markt. Die Geräte lieferten einige Verdachtsmomente: Nach Angaben des Bauamtes sollen die entsprechenden Stellen nun überprüft werden. Dazu wird die Straße voraussichtlich im Frühjahr 2013 aufgegraben.
Zuletzt nur eine Bombe gefunden
Der Flugplatz im Landkreis Würzburg war im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert worden. Die Alliierten warfen gegen Kriegsende rund 10.000 Sprengkörper auf das Gelände. Schätzungsweise 15 Prozent davon waren Blindgänger. Die angrenzende Straße war zuletzt vor fünf Jahren auf Blindgänger untersucht worden. Damals kamen vor allem Müll und nur eine zerbrochene Bombe zum Vorschein.

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