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Würzburger Feuerwehr Besser gegen Silobrände ausgerüstet

Die Berufsfeuerwehr Würzburg verfügt seit neuestem über ein Speziallöschgerät, das für den Einsatz bei Silobränden ausgelegt ist. Deutschlandweit gibt es nur zwei Anlagen dieser Art. Das Spezialgerät kostet 40.000 Euro.

Stand: 15.06.2012
Speziallöschgerät der Berufsfeuerwehr Würzburg | Bild: Bayerischer Müllerbund e.V.

Brände in Siloanlagen sind mit herkömmlichen Löschmitteln wie Wasser nur schwer zu löschen. Hier können die Flammen meist nur durch Stickstoff oder Kohlendioxyd erstickt werden. In Bayern wurden nun zwei sogenannte Inertisierungsgeräte in Betrieb genommen. Eines davon erhielt die Berufsfeuerwehr Würzburg. Das zweite ist in Regensburg stationiert.

Starke Löschkraft

Das Inertisierungsgerät ist auf einen Auflieger montiert.

Jedes Inertisierungsgerät verfügt über eine Spritzleistung von 260 Kubikmetern pro Stunde. Beide Geräte können im Falle eines Silobrandes überregional eingesetzt werden. Unter Inertisierung versteht man die Zugabe von Stickstoff oder Kohlendioxid, um den Brand zu löschen. Finanziert wurden die Spezialgeräte von der BayWa AG, dem Bayerischen Müllerbund und dem Genossenschaftsverband Bayern.


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