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Fahrbahnkontrolle in Bamberg ARGUS wirft ein Auge auf die Straßen

Bamberg lässt sein Straßennetz derzeit von ARGUS genau unter die Lupe nehmen. Das mit Elektronik vollgepackte Fahrzeug tastet die Straßen der Stadt millimetergenau ab, um den Sanierungsbedarf zu ermitteln.

Stand: 06.08.2012
ARGUS im Einsatz in Bamberg | Bild: BR-Studio Franken/Julia Demel

ARGUS tastet mit Kameras und lasergestützten Messinstrumenten den Straßenzustand ab. Gleichzeitig filmt das System die Fahrbahnoberfläche. Damit soll erkennt das ARGUS-Straßenmessfahrzeug selbst Risse in der Straßendecke entdecken, die weniger als einen Millimeter breit sind.

Stichwort: ARGUS

ARGUS steht für Automatic Roadcondition Graduating Unit System, zu Deutsch etwa "Automatisches Straßenzustand-Messsystem". Das Messfahrzeug wird sich mit 30 bis 50 Kilometern pro Stunde durch Bamberg bewegen. Die Stadt weist darauf hin, dass bei der Aktion nur die Straßenoberfläche fotografiert, nicht aber Straßenzüge abgelichtet oder Bürger überwacht werden sollen.

Technische Infos zu ARGUS gibt's auf dieser Internetseite:

Science Fiction-Auto mit Überbreite

Das ARGUS-Fahrzeug

Mobil wird ARGUS durch einen Transporter, in dem das System eingebaut ist. Das Fahrzeug sieht mit den vielen Anbauten und Messinstrumenten aus wie ein Truppentransporter der Ghostbusters aus dem gleichnamigen Kinofilm. Autofahrer sollten sich also nicht wundern, wenn ihnen das orangefarbene Ungetüm am Montag und Dienstag (07.08.12) in der Stadt begegnet.

41 Kilometer durch die Domstadt

Nach Angaben der Pressesprecherin der Stadt Bamberg wird das auffällige Fahrzeug rund 41 Kilometer der Straßen in der Domstadt abfahren und auf ihren Zustand hin bewerten. Davon verspricht sich die Stadtverwaltung, den aktuellen und künftigen Sanierungsbedarf besser einschätzen und vorausplanen zu können. Nach Kempten ist Bamberg erst die zweite Kommune im Freistaat, die das Fahrzeug einer Firma aus dem Raum Essen einsetzt.


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