Aschaffenburg Bäckerei produziert wieder
Die Aschaffenburger Bäckerei "Rohmann's" hat wieder geöffnet. Die Backstube wurde intensiv gereinigt, dann erfolgte eine erneute Hygienekontrolle durch die Lebensmittelüberwachung. Die Bäckerei war durch Hygienemängel aufgefallen.
Wie die Stadt Aschaffenburg mitteilte, ist der Produktionsbetrieb wieder freigegeben. Die Bäckerei im Aschaffenburger Bahnhofsviertel war am 7. Februar von der städtische Lebensmittelüberwachung beanstandet worden. Grund waren Hygienemängel wie etwa Schädlingsbefall. Nach den Ermittlungen der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft hatte der Betreiber einer Bäckereikette seine drei Filialen im Stadtgebiet bis auf weiteres geschlossen.
Mehrfach durch Mängel aufgefallen
"In den vergangenen sechs Jahren wurden bei diesem Betrieb und seinen Filialen insgesamt zehn Kontrollen durch die Lebensmittelüberwachung der Stadt Aschaffenburg durchgeführt. Die bei diesen Kontrollen festgestellten geringfügigen Mängel wurden durch den Betriebsinhaber zeitnah abgestellt," ließ die Pressestelle der Stadt Aschaffenburg verlauten. Der Betreiber der Bäckereifilialen hatte sich selbst zur Schließung der Filialen entschlossen, sagte die zuständige Sachgebietsleiterin des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz dem Bayerischen Rundfunk. Bei der letzten Kontrolle seien erhebliche Mängel festgestellt worden. Bereits ausgelieferte Ware musste jedoch nicht zurückgerufen werden, da das Amt keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung sah.
SPD fordert rasche Aufklärung
Die SPD-Stadtratsfraktion hatte mit mehreren Anträgen an Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) auf die Schließung der Bäckerei Rohmann reagiert. Die Stadträte fordern eine umgehende und umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit. Zudem sollen die Stadträte detailliert und aktuell informiert werden. Die SPD will einen grundsätzlichen Bericht über den Arbeitsumfang und die Arbeitsergebnisse der Lebensmittelüberwachung erhalten. Ein weiterer Antrag zielt auf die Staatsanwaltschaft ab. Da viele Informationen bislang widersprüchlich bis ungenau waren, solle die Stadt den offenen Fragen nachgehen, forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Giegerich.

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