Uniklinik Erlangen Lara wartet seit zwei Jahren auf Spenderherz
Das Uniklinikum Erlangen will mit dem Schicksal der fünfjährigen Lara auf den eklatanten Mangel an Spenderorganen in Deutschland hinweisen. Bereits seit zwei Jahren lebt das Mädchen im Klinikum und wartet auf ein Spenderherz.
Noch nie hat ein kleines Kind weltweit so lange mit einem Kunstherzen auf eine lebensnotwenige Herztransplantation gewartet wie die fünfjährige Lara. Im Grunde gebe es genügend Spenderherzen für Kinder und Erwachsene, wenn die Transplantationsgesetze in Deutschland geändert würden, sagte der Direktor der Herzchirurgischen Klinik, Prof. Dr. Michael Weyand. Denn viele Menschen seien zwar zur Organspende bereit, aber nur wenige besäßen aber einen Spendenausweis.
An Geräten angeschlossen
Obwohl es Lara gesundheitlich erstaunlich gut geht, ist die Situation dennoch für die ganze Familie sehr belastend. Das kleine Mädchen ist ununterbrochen an ein künstliches Herz angeschlossen, was ihren Aktionsradius auf zwei Meter begrenzt. Wenn sie auf dem Stationsflur Fahrradfahren möchte, muss das Kunstherz hinter ihr hergeschoben werden.

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