BR-alpha - Schulfernsehen

Natur und Technik Natur und Ausbreitung des Lichts

Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Rund 70 Prozent aller Sinneseindrücke nehmen wir über die Augen wahr. Aber dazu brauchen wir Licht. Das liefert tagsüber die Sonne, nachts knipsen wir Lampen an. Damit ist die Hauptfrage allerdings noch immer im Dunkeln: Licht, was ist das eigentlich?

Autor: Josef Moosmüller, ein Film von Wolfgang Voelker Stand: 02.12.2011
Natur und Ausbreitung des Lichts | Bild: BR

Der Schöpfungsbericht beginnt mit einem Paukenschlag: "Gott sprach, es werde Licht." Aber Licht steht nicht nur in der Bibel oder in zahlreichen Religionen und Mythen am Beginn der Weltwerdung. Auch biologisch ist Licht der Anfang allen Lebens. Licht ist der Motor der Fotosynthese, mit deren Hilfe die Pflanzen organische Kohlenhydrate (Glucose) als Basis der Nahrungskette erzeugen und lebensnotwenigen Sauerstoff freisetzen.

Ohne die Energie des Sonnenlichts wäre die Welt kalt und leblos, sie wäre tatsächlich jene wüste, öde, leere und wirre Finsternis, von der die Bibel berichtet. Es lohnt sich also, diesem Phänomen, der Natur des Lichts, physikalisch auf den Grund zu gehen.

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Dabei tauchen eine Vielzahl spannender Fragen auf: Was ist das Licht, wo kommt es her, woraus besteht es, wie gelangt es zu uns und weshalb kann es Energie übertragen? Und was hat es mit den anderen Lichtquellen auf sich, die wir kennen? Funktionieren Feuer und Blitz oder künstliche Beleuchtungen nach demselben Prinzip wie die Sonne? Gehorchen sie denselben Gesetzen, haben sie dieselbe oder andere Wirkungen? Was geschieht schließlich, wenn das körperlose Licht auf feste Materie trifft, auf Wasser bespielweise, auf Luft, auf Mauern und andere Gegenstände?

Zugegeben, das ist alles ganz schön kompliziert und nicht einfach zu verstehen. Aber zum Glück bringt die Sendung ein bisschen Licht ins Dunkel dieser Fragen.