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Great Moments in Science and Technology Isaac Newton and Gravitation

Ein Apfel, der vom Baum fiel und Sir Isaac Newton am Kopf traf, soll den Universalgelehrten dazu angeregt haben, das Grundgesetz der Schwerkraft zu entwickeln. Newton kann die Schwerkraft zwar beschreiben, doch warum es Gravitation gibt, bleibt ihm ein Rätsel.

Von: Volker Eklkofer & Simon Demmelhuber Stand: 05.04.2012
Isaac Newton | Bild: BR

Sendung in englischer Sprache

Angeblich fällt ein Apfel dem unter einem Baum sitzenden Sir Isaac Newton (1652-1726) auf den Kopf und bringt den englischen Naturforscher ins Grübeln. Er entwickelt die Idee der Gravitation als einer universellen Kraft. Newton formuliert drei Gesetze, die seit Jahrhunderten das Fundament der klassischen Mechanik bilden. Er veröffentlicht sie 1687 in den Philosophiae Naturalis Principa Mathematica.

1. Gesetz: Jeder Körper beharrt in seinem Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen geradlinigen Bewegung, wenn er nicht durch einwirkende Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern.

2. Gesetz: Die Änderung der Bewegung ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach welcher jene Kraft wirkt.

3. Gesetz: Die Wirkung ist stets der Gegenwirkung gleich, oder die Wirkungen zweier Körper aufeinander sind stets gleich und von entgegen gesetzter Richtung.

Woher die Gravitationskraft stammt und wie sie über große Entfernungen wirkt, kann Newton allerdings nicht erklären. Dies gelingt erst Albert Einstein (1879-1955) im 20. Jahrhundert mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Sie bringt "Gravitationswellen" ins Spiel, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.


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