BR-alpha - Schulfernsehen


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60 x Deutschland - Die Jahresschau Das Jahr 1969

39 Jahre haben die Sozialdemokraten gewartet, nun ist es wieder soweit: Die SPD stellt den Kanzler. Willy Brandt, einer der Architekten der Neuen Ostpolitik, schmiedet ein Bündnis mit der FDP. Die sozial-liberale Koalition tritt mit dem Versprechen an, mehr Demokratie zu wagen.

Von: Volker Eklkofer, Simon Demmelhuber, ein Film von Johannes Unger u. a. Stand: 23.03.2012
Willy Brandt | Bild: picture-alliance/dpa

Im März 1969 wählt die Bundesversammlung erstmals einen SPD-Politiker zum Bundespräsidenten: Gustav Heinemann. Beobachter werten diese Wahl als Generalprobe für den "Machtwechsel", zumal die oppositionelle FDP unter ihrem neuen Vorsitzenden Walter Scheel ein Programm verabschiedet hat, das mehrere Berührungspunkte mit der SPD aufweist.

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Tatsächlich entscheidet sich der Kanzlerkandidat der SPD, Willy Brandt, nach der Bundestagswahl am 28. September für eine SPD-FDP-Regierung. Der Kanzler kündigt umfangreiche Reformen an, innenpolitisch möchte er "mehr Demokratie wagen". Im Sommer begeistert die Mondlandung die Deutschen. Am 21. Juli, 3.36 UHR MEZ betritt der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond, gefolgt von Edwin Aldrin. Mitgeführte Fernsehkameras übertragen das Ereignis live zur Erde. Nach Schätzungen betrachten mehr als 500 Millionen Menschen das Großereignis.

Informationen zur Sendereihe

Mit der Reihe "60 x Deutschland" präsentiert das Schulfernsehen einen bunten, von Sandra Maischberger moderierten History-Mix. Ausgehend von der doppelten Staatsgründung 1949 ist jedem Jahr eine 15-minütige Folge gewidmet. Schwerpunkt der Chronik ist der Konkurrenzkampf zweier jahrelang miteinander konkurrierender Gesellschaftssysteme. Dabei beschränken sich die einzelnen "Kalenderblätter" nicht auf politische Ereignisse, sondern geben auch Einblicke in Unterhaltung, Kultur und Sport in beiden deutschen Staaten.


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