Mandalas gehören zu den ältesten künstlerischen Darstellungen und sind wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Der Ursprung der Mandalas mag in Indien liegen, Mandala bedeutet in Sanskrit: Kreis, auf tibetisch heißt Mandala Kyil und bedeutet Zentrum.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Sylvia Sachse: Mandala ]
Martin Stiefel nennt sich selbst „Gebildebaumeister“. Seine Arbeiten sind sowohl performativ wie auch plastisch: Tanzende Waschmaschinen zum Beispiel, für die er bekannt geworden ist. Im „Kunstraum“-Film findet er zur Malerei zurück. Allerdings nicht mit Pinsel, sondern mittels einer selbst konstruierten Mal-Maschine.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Martin Stiefel: B.O.A. ]
Die Plastiken von Christina von Bitter bestehen größtenteils aus Drahtgerüsten, die mit Papier bespannt und anschließend weiß bemalt werden. So auch die Plastik "Hermelin", ein überdimensional großer Mantel, dessen Entstehung im Film gezeigt wird.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Christina von Bitter: Hermelin ]
Milan Mihajlovic arbeitet mit Materialien, die er zufällig vorfindet: Reste eines Gartenzaunes, Drähte, Scherben, aber auch mit Resten seiner eigenen Arbeiten, beispielsweise mit einer Farbpalette. Mit diesen Gegenständen gestaltet er vor unserer Kamera eine Hinterglas-Emballage.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Milan Mihajlovic: Ohne Titel ]
Giuliano Pedretti lebt und arbeitet in Celerina, einem Dorf in der Nähe von St. Moritz in den Schweizer Alpen. Er hat eine eigene bildhauerische Technik entwickelt, die es ihm ermöglicht, in der Skulptur Licht und Schatten auf einer Fläche darzustellen, das heißt: er arbeitet nicht mit Drahtgerüsten, sondern auf Glas.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Giuliano Pedretti: Margarita ]
Die Plastik „Mae West“ von Rita McBride entstand in den Jahren 2002 bis 2011. Es ist ein Großprojekt, das im Rahmen des Ausbaus des Mittleren Rings im Osten Münchens vom Münchner Stadtrat in Auftrag gegeben wurde. Der Film vermittelt den mühsamen Weg von der ersten Skizze bis zum fertigen Bauwerk.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Rita McBride: Mae West ]
Wolfgang Diller ist ein Computerkünstler der ersten Stunde. Seine Motive entstammen teils der Pop-Art, teils dem kritischen Realismus. Er setzt sich mit der Technologisierung unseres Alltags auseinander und vermittelt das Dilemma, in dem der Künstler als Individuum der (technisierten) Gesellschaft gegenübersteht.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Wolfgang Diller: Lost Images ]
Die Arbeiten von Dieter Breitschwerdt verwischen die Grenze zwischen Zeichnung und Malerei. Er verwendet schnell trocknende Farben, auf die er nach dem ersten Auftragen sofort mit Gegenständen, wie etwa einem Korken, zeichnet. So entstehen monochrome Linien von bezaubernder Schönheit.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Dieter Breitschwerdt: Zeichnungen ]
Bernd Zimmer lässt sich von der Natur inspirieren zu großformatigen Bildern von intensiver Leuchtkraft. Er verwendet eine ausgefeilte Fließtechnik, die die Farben mäandern lässt, und balanciert die große Leinwand so lange, bis das gewünschte Ergebnis entsteht.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Bernd Zimmer: Reflexion ]
Cornel Franz, Klaus Schedel und Philipp Kolb wagen eines der ausgefallensten Experimente, das man sich denken kann: Sie realisieren eine Unterwasseroper im Dantebad in München. Ein schier aussichtsloses Unterfangen, das aber allen Widrigkeiten zum Trotz zustande kommt.
[mehr - zum Artikel: Kunstraum - Franz - Schedel - Kolb: Unter Wasser ]