Ein Leben für die Berge Mit den Hubers auf Skitour
Sie sind die Eltern der wohl berühmtesten Extremkletterer der Gegenwart: Maria und Thomas Huber aus Berchtesgaden. Wir sind mit ihnen auf eine ihrer Lieblingsskitouren über dem Königssee gegangen.
Leben für und mit den Bergen
Klirrend kalt ist es in diesen Tagen - aber alles nur eine Frage der Kleidung. Sechs Schichten oben, vier unten, verrät uns Maria Huber das Geheimnis, warum es sie trotz gemütlichem Gehtempos beim Filmen nicht friert. Und wir werden für die Unerschrockenheit belohnt: plötzlich taucht die Watzmann-Ostwand auf. Unzählige Male hat Thomas Huber den berühmten, fast zwei Kilometer tiefen Absturz auf allen gängigen Wegen durchstiegen, sogar schon mit der Familie, quasi als 'Familienausflug'. Maria Huber stammt aus einer Bauernfamilie im Chiemgau und hatte zunächst mit Bergtouren gar nichts am Hut. Erst ihr Mann stellte sie mit Anfang 20 auf Skier brachte sie am Hanfseil am Predigtstuhl zum Klettern. Daraus wurde eine 'Familientradition', denn die Kinder wurden von Anfang an ins Gebirge mitgenommen.
'Genuss-Skitour' über dem Königssee
An der tief verschneiten Schnapsbrennerhütte vorbei, übers Almgelände am Priesberg führt unser Weg aufs Roßfeld. Die Berge stecken immer mehr im Nebel, umso schillernder irrlichtern die Kristalle an Bäumen und Sträuchern. Thomas Huber unternimmt immer noch die ganz großen Touren in den Westalpen, zwischen Mont Blanc und Eiger mit dem seit 50 Jahren gleichen Kletterfreund. Und trotzdem lebt er auch auf unserer Genussskitour im Hagengebirge seine ganze Begeisterung für die Berge aus. Ihm fällt immer eine Melodie ein, sagt er, und die Schönheit der Umgebung, in der wir unterwegs sind, sie wäre eine ganz besondere musikalische Komposition an diesem kälteklirrenden, stillen Wintertag.

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