Nächtlicher Bau des Iglu-Dorfes
Kuppeln aus Eis Die Zugspitz-Iglus und ihre Erbauer
Wie in einem Basislager, auf rund 2600 Meter Höhe, lebt und arbeitet das Team des Iglu-Dorfes auf der Zugspitze. Mit dabei sind zwei freischaffende Künstler: Herwig Kemmerich und Björn Rainer.
Sechs Wochen lang bauen die beiden hier Skulpturen und Reliefs aus Eis und Schnee. Kennengelernt haben sich die beiden Künstler vor 13 Jahren auf der Schnitzerschule in Garmisch. Herwig Kemmerich zog es dann an die Hochschule für Künste nach Bremen. Und dort blieb er auch hängen. Björn Rainer hat ein eigenes Atelier im Allgäu. Dort baut er seine Installationen für Ausstellungen. Aber einmal im Jahr treffen sich die beiden auf der Zugspitze. Gemeinsam ‚shapen’, schnitzen und sägen sie dort Kunstwerke aus einem 'himmlischem' Baustoff. Das Motto in diesem Jahr ist die 'Unterwasserwelt'. Ein echter Blickfang, aber auch ein vergängliches Unternehmen. Denn Anfang April wird alles wieder abgerissen um dann zusammen mit den Igluresten auf dem Gletscher verteilt zu werden – so wie jedes Jahr.

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