Joachim Battke "Münchner Kindl" mit Leidenschaft fürs Süße
Ob bayerischer Datschi oder italienische Zuppa Romana - Konditormeister Joachim Battke vereint viele Einflüsse in seiner Backkunst. Für ihn zählt nur eines: schmecken muss es!
Der Weg des gebürtigen Münchners führte ihn erst einmal nicht in die Backstube, sondern in die Küche des Nobelhotels Königshof in München. Dort wurde der junge Mann mit dem Sinn fürs Kulinarische während einer dreijährigen Ausbildung in die Kunst des Kochens eingeweiht. Es überwog jedoch die Leidenschaft fürs Süße, und so entschied sich Joachim Battke gleich im Anschluss für eine Konditorlehre.
Nach drei Wanderjahren in verschiedenen renommierten Konditoreien ging es dann auf die die Meisterschule. Danach war der "frisch gebackene" Konditormeister fünf Jahre lang im Einsatz als Fachlehrer an der Berufsschule, bis er 1989 den Sprung in die Selbständigkeit wagte. Heute ist Joachim Battke Chef seiner eigenen Konditorei in München.
Meine kulinarische Erinnerung an die Kindheit:
Von meiner Mutter habe ich die Begeisterung fürs Kochen und Backen übernommen. Meine Mutter stand am Wochenende schon um 5 Uhr morgens in der Küche, und wir Kinder wurden dann vom Duft des frisch gebackenen Kuchens geweckt.
Meine bayerische Leibspeise:
Kässpatzen mit frisch abgebräunten Zwiebeln, da brauch ich kein Fleisch - und es ist ein guter Abschluss nach einem süßen Tag.
Was ich an der bayerischen Küche liebe:
Die bayerische Küche ist in alle Richtungen offen und hat die Einflüsse von vielen anderen Kulturen aufgenommen. Deshalb wird sie nie langweilig.
Mein Tipp:
Handwerksberufe wie Konditor sind kein Job, sondern eine Berufung - man muss sie jeden Tag leben.

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