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Schreibmaschinensammler Günter Pschibl

Aus Büros sind sie mittlerweile praktisch komplett verschwunden: Schreibmaschinen. Bei unserem Gast Günter Pschibl stapeln sie sich dagegen in den Regalen. 120 dieser "Schreibautomaten" hat der Vohenstraußer mittlerweile gesammelt - doch geschrieben hat er kurioserweise noch nie auf einer!

Stand: 23.10.2012
Schreibmaschinen von Günter Pschibl | Bild: Günter Pschibl

Seine besten Stücke fand Pschibl bisher über Anzeigen in Zeitungen, auf Trödelmärkten in Polen, Tschechien und auf Sammlertreffs. Heute recherchiert er vor allem im Internet – doch da, so Pschibl, würden immer häufiger überteuerte Preise verlangt. Deshalb will Pschibl wieder zur klassischen Suche übergehen. Das Suchen nach dem begehrten Stück sei für ihn das eigentlich Spannende an seinem Hobby. Im Übrigen kann man für Schreibmaschinen auch richtig viel Geld aus ausgeben: von einem bis 100.000 Euro. Seine teuerste Schreibmaschine "Fitch" hat einen Wert von 10.000 Euro.

Restaurieren statt Schreiben

Schreibautomaten wie dieser begeistern unseren Gast Günter Pschibl.

Als gelerntem Elektriker genügt Pschibl der bloße Anblick seiner Errungenschaften nicht. Er will, dass seine Schreibmaschinen auch funktionieren, also zerlegt er sie in der Regel komplett, reinigt und putzt sie und baut die Einzelteile dann wieder liebevoll zusammen, bis sie fast wieder wie neu aussehen. Deshalb kann man theoretisch auf seinen Maschinen auch schreiben - doch das tut Pschibl kurioserweise gar nicht, denn ihm geht es vor allem um das Sammeln und die Ästhetik der alten Maschinen.


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