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"Trophäen-Filzerin" Miriam Stark

Wer sich schon immer mal eine Trophäe vom Hirsch, Steinbock oder Elefant an die Wand hängen wollte, der ist bei unserem Gast, der Nürnbergerin Miriam Stark, richtig. Doch für ihren Wandschmuck musste kein Tier sein Leben lassen: die Künstlerin erschafft die Trophäen aus Filz, Holz und anderen nichttierischen Werkstoffen.

Stand: 09.02.2012
Wand-Hirsch aus Filz | Bild: Miriam Stark

"Realanatomisch" nennt Stark ihre Kreationen, was an sich schon in der Natur der Sache liegt, weil die Tiere ja die passende Größe zu ihrem Gehörn haben müssen. Den kapitalen Anteil ihres Sortiments decken Steinbock, Wildsau, Achtender Hirsch, Reh und Wildsau ab, aber auch Fuchs, Dachs und Hase fertigt sie. Nicht einmal vor afrikanischen Tieren schreckt sie zurück, auf Wunsch fertigt sie Oryxantilope, Steppenzebra, Kudu und Impala.

Die Nürnberger Künstlerin Miriam Stark.

Das heimische Wild ist auf jeden Fall am gefragtesten, Reh und Gams laufen zurzeit am besten. Gekauft wird auch und vor allem von weiblicher Kundschaft, die ihre Männer mit gutem Gewissen verwöhnen wollen.

Rent a Wand-Trophäe

Auch Hotels in Österreich und der Schweiz gehören zur Kundschaft. Inzwischen will Stark ihre Trophäen aber nicht mehr nur verkaufen, sondern auch vermieten. Sie hat viele Interessenten, denen es einfach zu teuer ist so ein Objekt zu kaufen. Kapitale Tiere gehen schon in den vierstelligen Bereich. Schaufenster, Arzt-Praxen oder Restaurants könnten ein Plätzchen bieten, wo sich ihre Tiere wohlfühlen und sie sich so auch noch präsentieren können.