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24-Stunden-Wanderin Sandra Höpfl

Wandern haben viele als Hobby. Aber wer wandert schon gleich 24 Stunden am Stück? Unser Gast schon, Sandra Höpfl aus München, passenderweise 24 Jahre alt. Am Wochenende möchte sie die "24 Stunden von Bayern" bewältigen, eine Volkswander-Veranstaltung, die diesmal im Chiemgau und im Berchtesgadener Land stattfindet.

Stand: 15.06.2012
Gruppenwandern im Voralpenland | Bild: colourbox.com

Sandra ist schon als Kind viel gewandert und in den Bergen unterwegs gewesen. Sportlich war sie aber schon immer, neben Wandern interessiert sie sich auch für Volleyball. So eine lange 24-Stunden-Wanderung, wie sie am Wochenende stattfindet, hat sie aber vorher noch nie gemacht. "Ich hätt früher vielleicht maximal eine Tour von den 3 Teilabschnitten gemacht, aber mich hat es einfach mal interessiert, wie es ist, so lange zu wandern. Angemeldet hab ich mich aus purer Neugier." Übrigens nicht alleine, eine Freundin wandert mit. Und Glück hatten die beiden auch noch: aus organisatorischen Gründen dürfen nur 444 Wanderfreunde mitmachen - Sandra und ihre Freundin wurden ausgelost, und zwar von Extrembergsteiger Thomas Huber.

Ankommen ist das Ziel

Bei den "24 Stunden von Bayern" geht es darum, wie der Name schon sagt, ganze 24 Stunden zu wandern. Dabei handelt es sich aber um keinen Extremsport für Freaks, sondern um eine Volkswanderveranstaltung für jedermann. Veranstaltet wird das Ganze von der Bayern Tourismus GmbH. Gewandert wird in drei Etappen, die insgesamt 70 Kilometer lang sind und rund um Inzell durch das Chiemgau und das Berchtesgadener Land führen.  

Die Wanderung startet und endet in Inzell an der "Max Aicher Arena". Die erste Strecke ist eher alpin mit 1500 Höhenmetern. Hier heißt es: Kräfte gut einteilen! Die zweite Strecke ist etwas gemütlicher und erfreut mit tollen Blicken und abendlichen Eindrücken. Auf der dritten Strecke, der Nachtstrecke, heißt es durchhalten, um es bis zum Ziel, dem Wandermarktplatz an der "Max Aicher Arena" zu schaffen.

Wer Kraft genug hat, darf noch eine Extra-Tour machen. Allerdings geht es nicht darum, als erster anzukommen, sondern darum, überhaupt ins Ziel zu kommen und die Strecke zu genießen. An der Wegstrecke wartet ein buntes, informatives Rahmenprogramm. Ausgelegt ist das Ganze auf Genusswanderer mit etwa 3,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.


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