Sendung vom 08.03.2012 Nina Ruge im Gespräch mit Luise Kinseher
Die Niederbayerin Luise Kinseher ist nicht nur eine brilliante Kabarettistin, sondern auch eine hervorragende Schauspielerin. Bei Nina Ruge erzählt sie, was Geld und Zeit für sie bedeuten und was ein Weißwurst-Heber ist.
Sie ist als "Bavaria" die erste Frau in der Rolle des Bußpredigers beim Starkbieranstich und Politiker-"Derblecken" auf dem Nockherberg: Luise Kinseher, Kabarettistin und Schauspielerin aus Niederbayern.
Aufgewachsen im niederbayerischen 7000-Seelen-Ort Geiselhöring bei Straubing, studierte Luise Kinseher in München Germanistik, Theaterwissenschaften und Geschichte. Doch nicht nur als spitzzüngige, wortgewaltige Kabarettistin, zum Beispiel in ihrem neuesten Programm "Einfach reich", sorgt die Wahlmünchnerin für Furore.
Nach mehr als 800 Vorstellungen auf der Münchner Iberl-Bühne entdeckte der bayerische Kult-Regisseur Franz Xaver Bogner sie als bayerische Volksschauspielerin fürs Fernsehen. Im "Café Meineid" brillierte sie ebenso wie in "München 7". In Marcus H. Rosenmüllers "Beste Zeit" und in "Vorne ist verdammt weit weg" mit Frank-Markus Barwasser schaffte sie es zudem auf die große Kino-Leinwand. Und weil sie gar so gerne singt, nahm sie eine Hauptrolle in der Operette "Im weißen Rössl" an. Luise Kinseher ist ein Multi-Talent, das immer wieder in den verschiedenen Genres überrascht.
Bei Nina Ruge erzählt Luise Kinseher, wie sie auf die fünf Frauenfiguren in ihrem Kabarett-Programm "Einfach reich" gekommen ist und was es mit einem Weißwurst-Heber in diesem Programm auf sich hat, wie ihr Verhältnis zum Geld ist, was sie mit ihren bisher fünf Kabarett-Programmen erreichen will, wie sie in ihrer Freizeit "auftankt", was Zeit für sie bedeutet, wer sie gefördert hat, und durch wen sie zur Bühne gekommen ist. Und sie verrät der Moderatorin, wie ihre Familie auf ihre Karriere reagiert, warum ihre Wohnung ein Schutzraum für sie ist, und was ein Mann haben muss, der mit ihr das Leben teilen will.

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