Evangelischer Gottesdienst St. Gumbertus in Ansbach
Ein besonderer "Leckerbissen" ist der Gottesdienst aus der St. Gumbertus-Kirche: Einen Tag vor Rosenmontag wird Christian Schmidt, der Regionalbischof des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg, eine besondere Predigt halten. Sein Thema am Ende der Faschingszeit ist das "Heilig und Scheinheiligsein" und der Regionalbischof wird in fränkischer Mundart und in Reimen predigen.
Schon im vergangenen Jahr stieß die Faschingspredigt auf großes Interesse bei unseren Zuschauern. Der Briefkasten unserer Redaktion war voll mit Lob und Manuskriptanforderungen.
Die Kirche ist nach dem fränkischen Edelfreien Gumbertus benannt, der im Jahr 748 n.Chr. ein Benediktinerkloster gründete. Die Silhouetten von St. Gumbertus und der - nur 200 Meter von ihr entfernten - St. Johannis-Kirche bestimmen Ansbachs Stadtbild. Die romanische Krypta in der Gumbertus-Kirche weist in die Ursprünge der Stadt im 8. Jahrhundert zurück.
Die Georgskapelle steht auf den Grundmauern des früheren Kloster-Kreuzgangs. Der Saalbau zwischen Turm und Chor, den die Markgrafen als Hofkirche errichteten, wurde mit seinem protestantischen Barock stilbildend für viele Kirchen der Umgebung.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes liegt beim Vokalensemble "Vocativ" und Kirchenmusikdirektor Rainer Goede, der auch die Orgel spielt.

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