Live aus Rom Papst Benedikt und die neuen Kardinäle
Papst Benedikt beruft in einer feierlichen Zeremonie 22 neue Kardinäle in sein engstes Beratergremium. Unter den Neuernannten sind auch zwei Deutsche.
Dies sind: der seit dem letzten Sommer amtierende Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki und der 83-jährige Jesuitenpater Karl Josef Becker, ein langjähriger Berater der Glaubenskongregation. Mit 55 Jahren wird Erzbischof Woelki der Jüngste im Kardinalskollegium sein.
Die Auswahl des Papstes
Die Kardinäle werden ausschliesslich vom Papst ernannt, ohne Mitwirkung der Ortskirchen. Mit dem vierten Konsistorium seines Pontifikats erhöht Papst Benedikt die Zahl der Kardinäle auf 224. 125 von ihnen sind unter 80 Jahre alt und somit im Konklave wahlberechtigt. Die Hälfte dieser Papstwähler – 62 an der Zahl - hat Papst Benedikt XVI. selbst ins Kardinalskollegium berufen.
Das Kardinalamt ist ein Ehrenamt
Ein Kardinal ist der höchste katholische Würdenträger nach dem Papst. "Kardinal" leitet sich ab von lateinisch "cardo" - die Türangel. Das Kardinalskollegium ist das wichtigste Beratergremium des Papstes. Es hat die Aufgabe, im Konklave den Papst zu wählen.
Kardinäle aus Deutschland
Aus Deutschland stammen derzeit sieben Kardinäle: Kardinal Paul Josef Cordes (Rom), Kardinal Walter Kasper (Rom), Kardinal Karl Lehmann (Mainz), Kardinal Joachim Meisner (Köln), Kardinal Friedrich Wetter (München und Freising), Kardinal Reinhard Marx (München und Freising) und Kardinal Walter Brandmüller (Rom).

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